Untergetaucht: Pamela Rendi-Wagner findet keinen Draht zur eigenen Parteibasis und zur Öffentlichkeit.

Foto: Bild: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Rendi-Wagner: Sozialdemokraten haben Problem mit unsichtbarer Chefin

Pamela Rendi-Wagner macht sich als Parteichefin der österreichischen Sozialdemokratie unsichtbar. Und damit hat die Parteibasis der SPÖ offensichtlich ein großes Problem. Gewöhnlich gut informierte Kreise bei den Roten machen die Berater der SP-Chefin für das Versteckspiel verantwortlich. Zusätzliches Öl ins Feuer wurde innerparteilich dadurch gegossen, dass sich Rendi-Wagner-Vize Jörg Leichtfried beim Opponieren gegen das koalitionäre Ökostromgesetz in Szene gesetzt hatte, Rendi-Wagner dabei aber nicht wahrnehmbar war in Gedanken, Worten und Werken.

So sollen der SPÖ-Partei- und Klubobfrau rote Berater gar geraten haben, sich künstlich rar zu machen und auf politische „Rollenspiele“ zu setzen. Und das zum Preis, dass Rendi-Wagner seit Wochen und Monaten gar keine Rolle mehr in der österreichischen Innenpolitik spielt.

Ärztin Rendi-Wagner hat keine Medizin für kranke SPÖ

Und es kommt noch eines dazu: Die promovierte Ärztin hat keine Medizin für die kranke SPÖ. Ganz im Gegenteil, als Tropenmedizinerin hat sie offensichtlich inhaltlich und kommunikativ über die letzten drei Monate zugelassen, dass die falschen Rezepte an der Sozialdemokratie ausprobiert worden sind.

Dass jetzt sogar schon der designierte Landeshauptmann des Burgenlandes und SPÖ-Spitzenpolitiker Hans-Peter Doskozil die Inhalte in seiner eigenen Partei vermisst, sollte Rendi-Wagner zu denken geben.

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