Joint-rauchende Autofahrer werden zukünftig mit neuen Drogentests von der Verkehrspolizei überführt.

Bild: Erik Fenderson / Wikimedia (PD)
Cannabis-Missbrauch: Verkehrspolizei nimmt Drogenlenker ins Visier

Jetzt wird es ernst mit der Jagd auf Drogenlenker, die Cannabis konsumieren und sich ans Steuer eines Fahrzeugs setzen. Mit neuen Drogen-Testgeräten rüstet die österreichische Verkehrspolizei jetzt gegen den Cannabis-Missbrauch im Straßenverkehr auf.

Je fünf Stück der neuen Geräte aus der Serie “Dräger Drugtest 5000” wurden angeschafft, um auch THC nachweisbar  zu machen. Sie sollen die bereits jetzt im Einsatz befindlichen Geräte, die Amphetamine, Kokain, Ecstasy oder Heroin im Körper der Verkehrsteilnehmer feststellen, entsprechend ergänzen. Aktuell werden insgesamt 60 Verkehrspolizisten ausgebildet, um mit den neuen Geräten in den Einsatz zu gehen.

Im Jahr 2018 wurden 3.000 Drogenlenker erwischt

Im vergangenen Jahr wurden nicht weniger als 3.000 Drogenlenker im österreichischen Straßenverkehr bei Verkehrskontrollen erwischt. Während in der Vergangenheit häufig Drogenlenker in Wien, Graz und Linz ermittelt werden konnten, sind Fahrzeuglenker, die unter Drogeneinfluss stehen, jetzt auch in anderen Regionen vermehrt nachweisbar.

Die “Aktion Scharf” bei Drogenlenkern fügt sich insgesamt in die Gesamtstrategie der Bundesregierung ein, keine Toleranz bei der Verwendung von gefährlichen Substanzen zu üben.

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