Die subtropische Zeckenart aus Afrika überträgt das gefährliche Krim-Kongo-Fieber auf Mensch und Tier.

Foto: Bild: Alan R Walker / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Gefahr durch invasive Tierarten: Afrikanische Riesenzecken übertragen Krim-Kongo-Fieber

Sogenannte invasive Arten aus dem Tierreich werden zu einer zunehmenden Bedrohung für Gesundheit und Umwelt in Mitteleuropa. Experten haben jetzt nachgewiesen, dass eine Riesenzeckenart mit dem Namen „Hyalomma“ durch Zugvögel aus subtropischen Gebieten nach Österreich eingeschleppt worden ist. Diese Riesenzeckenart ist deshalb so gefährlich für Mensch und Tier, da sie auch das lebensbedrohende Krim-Kongo-Fieber übertragen kann. Vor allem mildere Temperaturen in Mitteleuropa tragen dazu bei, dass diese Zeckenart sich hier auch einnisten kann.

Krim-Kongo-Fieber fördert Blutungsneigung

Das Krim-Kongo-Fieber ist deshalb für Lebewesen so gefährlich, da es zu erhöhter Blutungsneigung führen kann. Dazu führt etwa das Niedersächsische Gesundheitsamt aus:

Das Krim-Kongo-Fieber ist eine durch Zecken übertragende Viruserkrankung, in deren Verlauf es zu einer erhöhten Blutungsneigung kommen kann, daher auch der Name „Krim-Kongo hämorrhagisches Fieber“. Meistens verläuft die Infektion asymptomatisch oder nur mit geringen Krankheitserscheinungen, aber auch schwere Verläufe mit Todesfolge sind möglich. In Abhängigkeit von der medizinischen Versorgung wird die Letalität mit 10 – 50 Prozent angegeben.

Aufgrund der Übertragungsart wird die Erkrankung gelegentlich mit anderen durch Zecken übertragenden Infektionskrankheiten wie der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und der Borreliose verwechselt. Im Gegensatz zu FSME existiert keine Impfung gegen das Krim-Kongo hämorrhagische Fieber.

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