Kopftuch und Verschleierung für Studentinnen und Schülerinnen stehen die Grünen positiv gegenüber.

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Grüne „Feministinnen“ als Lachnummer: Jetzt Boykott gegen Burkaverbot in Schulen und Unis

Während mutige Frauen im Iran dafür kämpfen, sich unverschleiert in der Öffentlichkeit aufhalten zu dürfen, geht man hierzulande gerade den umgekehrten Weg. Immer mehr Musliminnen präsentieren sich streng verhüllt – teilweise freiwillig oder auf Druck ihres Herrn und Gebieters. Und den „fortschrittlichen“ Grünen gefällt dieser Rückschritt ins Mittelalter offensichtlich – anderenfalls würden sie sich nicht dafür stark machen, dass man diese frauenfeindliche Bekleidungsvorschrift zumindest in Schulen und Unis nicht verbietet.

Schleswig-Holstein: Grüne blockieren Schleier-Verbot

Ein Vollverschleierungsverbot an Schulen und Unis, wie von CDU, FDP und AfD gefordert, wird es in Schleswig-Holstein absehbar nicht geben. Die Grünen legten sich am 6. März im Landtag quer. Lediglich eine Expertenanhörung zum Thema ist demnächst geplant, berichten die Lübecker Nachrichten. Und weiter liest man dort, dass die AfD bereits einen entsprechenden Gesetzesvorschlag vorgelegt hat. Auch weite Teile der SPD sprechen sich gegen Gesichtsschleier an Hochschulen aus. Die Grünen aber brachten die Pläne in der dortigen Jamaika-Koalition zu Fall. Man sei gegen allzu viele Verbote und wolle eine freiheitlich-liberale Gesellschaft erhalten, sagte Fraktionschefin Eka von Kalben zur Begründung. Dass diese Leute plötzlich gegen Verbote sind, nimmt ihnen wohl niemand ab – sogar Der Spiegel forderte einmal, dass man ihnen „das Verbieten, verbieten“ soll.

Kniefall vor patriarchalischem Gesellschaftmodell neutralisiert Frauenfreundlichkeit

Wer glaubt, dass die Grün*innen wirklich die Interessen emanzipierter Frauen vertreten, irrt sich gewaltig. Ihnen geht es primär darum, kulturmarxistische Agenden umzusetzen, und da steht die Zerstörung unserer abendländischen Kultur im Zentrum. Wenn es beispielsweise darum geht, intakte und bewährte Familienstrukturen zu zerstören, sind sie immer ganz vorne dabei. Patriarchalische und extrem rückschrittliche Formen des familiären Zusammenlebens genießen hingegen dann ihre Zustimmung, wenn diese in orientalischen Sippen bei uns stattfindet. Das macht diese nämlich noch inkompatibler mit unseren Lebensgewohnheiten. Konflikte und eine fortschreitende Spaltung der Gesellschaft sind dadurch quasi vorprogrammiert – und genau das peilt man offenbar an. Und fördert es wo man nur kann.

Was zwangsverhüllte Kinder im Stoffkäfigen empfinden, ist Grünen vollkommen egal, Hauptsache sie zeigen bereits Flagge gegen eine Gesellschaft, die „Strenggläubigen“ und „Fortschrittlichen“ gleichermaßen verhasst ist. Gelungene Integration schaut sicher anders aus.

Grüne an Rückständigkeit kaum zu überbieten

Wie primitiv, wie rückständig, wie frauenfeindlich die Grünen des 21. Jahrhunderts sind, zeigt uns eine historische Filmaufnahme aus dem Jahre 1954. Genau was die Grünen heute verteidigen und gutheißen, forderte die Muslimbrüderschaft damals in Ägypten.

Der damalige Präsident Gamal Abdel Nasser thematisierte bei eine Ansprache deren Forderung, Frauen mögen sich doch öffentlich verhüllen. Auch das Thema Verhüllung von Studentinnen wurde von ihm dabei erwähnt. Das Publikum konnte sich vor Lachen kaum halten und es ist bezeichnend, dass unsere Grünen, damals vor bald 70 Jahren, sogar im weitgehend moslemischen Ägypten nur mehr als Witzfiguren und als Lachnummer durchgegangen wären. Und Wahlerfolge, wie hier im Jahre 2018, wären ihnen dort wohl verwehrt geblieben. Hier die Filmdokumentation:

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