Werbung mit Firmennamen: Rot darf, wofür Blau kritisiert wurde | Unzensuriert.at

Werbung mit Firmennamen: Rot darf, wofür Blau kritisiert wurde

Rot wirbt mit Firmennamen, Blau war dies bekanntlich untersagt. Foto: Rot wirbt mit Firmennamen, Blau war dies bekanntlich untersagt.
Rot wirbt mit Firmennamen, Blau war dies bekanntlich untersagt.
Foto: Rot wirbt mit Firmennamen, Blau war dies bekanntlich untersagt.
19. März 2019 - 13:00

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Aktuell im Zuge der AK-Wahl wirbt der rote Arbeitnehmerflügel in Wien mit Plakaten, auf denen Respekt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von T-Mobile und UPC eingefordert wird. Warum ausgerechnet den Mitarbeitern betroffener Firma extra Respekt gebührt, bleibt unerwähnt. Auffallend ist außerdem, dass die Roten als Verfechter des Binnen-Is gerade auf ihrer Plakatwerbung darauf verzichten. Anträge, das Binnen-I abzuschaffen – etwa von den Freiheitlichen Arbeitnehmern gefordert –, wurden von den Roten mit ihrer absoluten Mehrheit schön brav niedergestimmt.

FPÖ Tirol warb mit personalisierten Plakaten

Bemerkenswert ist an der Sache aber auch, warum überhaupt die beiden Firmen namentlich auf einer Werbung einer politischen Fraktion aufscheinen dürfen. Wir erinnern uns: Die Tiroler FPÖ warb im Landtagswahlkampf mit Firmennamen und wurde dafür prompt kritisiert. Ein Medium, das laufend mit fast täglichen Übertreibungen wie „Mega-Eklat“ und  „Riesen-Wirbel“ glänzt, erkannte auch bei den personalisierten Plakaten der FPÖ einen „Riesen-Wirbel“. Man darf gespannt sein, wann der "Mega-Eklat" nun gegen die Roten gerichtet wird. Oder wird dieser Wirbel Dank des Inseraten-Segens durch die Arbeiterkammer eher mau ausfallen?

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