AfD-Außenpolitiker Petr Bystron erhebt im Fall Billy Six im deutschen Bundestag schwere Vorwürfe gegen die Regierung.

Foto: Bild: AfD
AfD: Schwere Vorwürfe gegen Regierung wegen unterlassener Hilfeleistung für Billy Six

Zu dem Versagen des Außenministeriums rund um die Inhaftierung des Journalisten Billy Six in einem venezolanischen Geheimdienstgefängnis nahm der außenpolitische Sprecher und Bundestagsabgeordnete der AfD, Petr Bystron, in einer eindrucksvollen Rede im Bundestag Stellung.

Bystron zeigt auf, dass, wenn es um die Bemühungen um Freilassung inhaftierter Deutscher im Ausland geht, offensichtlich mit zweierlei Maß gemessen wird. Billy Six war 119 Tage in einem fensterlosen, schimmligen Verließ in Einzelhaft eingekerkert, ohne dass die Bundesregierung und insbesondere Bundesaußenminister Heiko Maas nur irgendetwas unternahm, um den Inhaftierten frei zubekommen.

Journalist erhebt schwere Vorwürfe gegen Bundesregierung

Vor dem Hintergrund, dass man offensichtlich im SPD-geführten Außenministerium zwischen Bürgern erster und zweiter Klasse unterscheidet, erscheinen die ersten Worte des mit Hilfe der AfD und des russischen Außenministers Sergej Lawrow freigelassen Reporters nach Ankunft in Berlin Tegel besonders besorgniserregend:  

Das Auswärtige Amt wollte mich in Venezuela lebendig begraben. Der größte Feind während meiner Haft war nicht das Maduro-Regime, es war die Bundesregierung.

Zum Schluss seiner Rede verspricht Bystron, dass die AfD auch in Zukunft immer zur Stelle sein werde, wenn die Bürger des Landes Hilfe brauchen.  

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