Gleich zweimal hintereinander musste Florian Klenk auf “Facebook” erwähnen, dass die Regierung nicht mehr im “Falter” inseriert.

Bild: Screenshots Facebook
“Empfindlich Inserate gekürzt”: Falter-Klenk zuckt weiter aus und sucht Spender

Na sowas! Unzensuriert veröffentlicht exklusiv, dass der auflagenschwache Falter seit Bildung der neuen Bundesregierung um eine halbe Million Euro weniger an Inseratengeldern erhalten hat. Und was passiert? Florian Klenk, Falter-Mitarbeiter, zeigt sich öffentlich empört und schimpft auf Facebook über die FPÖ inklusive “rechter Hetzmedien”, die (angeblich) Steuergeld-Inserate erhalten. Ja, der Neid is a Hund.

Kommentar von Unzensurix

Eigentlich gibt Klenk ja unumwunden zu, dass er zuvor auch Inserate auf Kosten der Steuerzahler erhalten hat. Warum hat ihn das nicht gestört, dass ausgerechnet sein Medium mit Steuergeld durchgefüttert wurde? Übrigens, unzensuriert hat bis dato in zehn Jahren kein einziges “Regierungs-Inserat” erhalten. So gesehen passt der Begriff des “rechten Hetz-Mediums” schon gar nicht auf uns – er trifft uns auch nicht. Abgesehen davon, dass wir – im Gegensatz zum Falter – hochwertig qualitativen Investigativ-Journalismus betreiben. Das schaffen wir sogar mit einem Budget, das weitaus geringer ist als jenes, das der Falter ohnehin weiter hat.

Gleich zwei Jammer-Einträge

Für Verwunderung sorgt außerdem, dass Klenk nicht genug Streicheleinheiten von seinen linken Freunden bekommen haben dürfte. Anders ist es nicht zu erklären, warum er an gleich zwei Tagen hintereinander einen Eintrag wegen der Inseratenkürzungen verfasst. Oder vielleicht hat er einfach nur schlecht geschlafen? Irgendwie riecht das schon ziemlich nach einem Bettel-Brief.

“Attacke gegen den Journalismus”?

Vor allem sein Hinweis, dass die “empfindliche Kürzung” der Regierungsinserate als “Attacke gegen den Journalismus” bewertet werde, klingt schon sehr weinerlich. Seit wann entscheiden Medien darüber, wer wie viel zu inserieren hat? Das klingt sehr nach Bevormundung des freiwilligen Spenders durch den zu Versorgenden.

Wieso nach wie vor in ein kleines Lokalblatt, das kaum gelesen wird, derart viele Inseratengelder fließen, kann ökonomisch ohnehin nicht erklärt werden. Vielleicht sollte das der Falter einmal investigativ aufarbeiten.

AK inseriert im Falter, während VKI das Geld ausgeht

Wir sind aber sicher, dass der Falter aufgrund seiner journalistischen Ergüsse weiter Bestand haben wird. Vor allem weil es dafür ja auch Steuergeld-Inserate von der rot-grünen Stadt Wien und der roten Wiener Arbeiterkammer (aus Zwangsmitgliedsbeiträgen) gibt. Letztere sollte ihr Geld eigentlich besser für den durch sie in Finanznöten schwebenden “Verein für Konsumenteninformation” (VKI) verwenden, dessen einziges Mitglied sie ist. Weil der hätte es durch seine konstruktive Arbeit für heimische Konsumenten wenigstens wirklich verdient, vor einer Pleite bewahrt zu werden.

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