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Vater von Maria Ladenburger arbeitet im juristischen Dienst der EU-Kommission

Das Organigramm des juristischen Dienstes der EU-Kommission. Zwei Kästchen unter Clemens Ladenburger scheint Lucio Gussetti auf, der Autor der Note über die Durchsetzung des Migrationspaktes. Foto: Bildschirmfoto juristischer Dienst der EU-Kommission
Das Organigramm des juristischen Dienstes der EU-Kommission. Zwei Kästchen unter Clemens Ladenburger scheint Lucio Gussetti auf, der Autor der Note über die Durchsetzung des Migrationspaktes.
Foto: Bildschirmfoto juristischer Dienst der EU-Kommission
24. März 2019 - 9:23

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Der juristische Dienst der EU-Kommission erlangte in den letzten Wochen einige Bekanntheit. Er ist der Herausgeber jener Note, die die Umsetzung des UN-Migrationspaktes in der gesamten EU fordert. Diese Note zog energische Proteste aus Österreich und Ungarn sowie zahlreiche Medienberichte nach sich. Die Note kann hier heruntergeladen werden.

Clemens Ladenburger ist Abteilungsleiter beim juristischen Dienst

Auch unzensuriert widmete diesem Dokument bereits mehrere Artikel. Zuletzt berichteten wir, wie die linken „Faktenprüfer“ von Correctiv mit dem Thema umgehen. Dabei stießen wir im Beitrag von Correctiv auch auf ein Organigramm des juristischen Dienstes der EU-Kommission. Dieses enthält einen bekannten Namen: Clemens Ladenburger.

Dies ist der Name des Vaters von Maria Ladenburger, jener Medizinstudentin, die 2016 im Alter von 19 Jahren in Freiburg von dem afghanischen „Flüchtling“ Hussein Khavari grausam vergewaltigt und ermordet wurde. Sie war mutmaßlich das erste in der mittlerweile langen Liste der Todesopfer der Merkel-Einwanderer.

Ladenburger ist zuständig für Asyl, Einwanderung und Flüchtlinge

Clemens Ladenburger arbeitet seit 2008 beim juristischen Dienst der EU-Kommission. Anhand seines Bildes, das auch in diesem Beitrag der Badischen Zeitung zu finden ist, kann zweifelsfrei gesagt werden, dass jener Clemens Ladenburger im juristischen Dienst der Vater von Maria ist.

2008 war Ladenburger noch Assistent des Generaldirektors und für alle möglichen Dinge zuständig, unter anderem Landwirtschaft und Umsetzung des Vertrags von Lissabon. Heute hat Clemens Ladenburger eine andere Funktion beim juristischen Dienst: Er leitet die Abteilung „Justiz, Freiheit und Sicherheit, Privat- und Strafrecht“. Diese Abteilung ist unter anderem zuständig für „Asyl, Einwanderung, Visa und Flüchtlinge“. Wann und warum Ladenburger in diese Abteilung wechselte, ist nicht bekannt.

Ladenburger ist Kollege des Autors der Note über den Migrationspakt

Auch noch ein weiterer Name im Organigramm ist aufschlussreich: Lucio Gussetti. Dies ist der Autor eben jener Note, die die EU-weite Umsetzung des UN-Migrationspaktes fordert. Sein Name scheint am Schluss der Note auf. Laut Organigramm ist er Leiter der Abteilung „Außenbeziehungen“. Gussetti und Ladenburger sind somit im juristischen Dienst Kollegen auf gleicher Hierarchieebene. Sie sind beide Abteilungsleiter und als solche direkt dem Generaldirektor des juristischen Dienstes unterstellt.

Unterstützt Ladenburger die Note des juristischen Dienstes?

Die Note zur Durchsetzung des UN-Paktes wurde im Namen des gesamten juristischen Dienstes verfasst, somit auch im Namen von Clemens Ladenburger. Ob Ladenburger selbst an dieser Note beteiligt war und er deren Forderungen unterstützt, ist nicht bekannt. Seine Stellung als Abteilungsleiter mit Zuständigkeit für „Asyl, Einwanderung, Visa und Flüchtlinge“ legt jedenfalls nahe, dass er beim Thema UN-Migrationspakt etwas mitzureden hat.

Eltern von Maria Ladenburger befürworten weiterhin Asyl-Einwanderung

Die Eltern von Maria Ladenburger sind dafür bekannt, dass sie auch nach dem Tod ihrer Tochter die Asyl-Einwanderung unterstützen. Bereits im Nachruf für Maria wurde um Spenden an eine „Initiative Weitblick Freiburg“ gebeten, die unter anderem in der „Flüchtlingshilfe“ tätig ist. Kürzlich gründeten die beiden die Maria-Ladenburger-Stiftung, die Stipendien ausdrücklich auch an „Geflüchtete“ vergeben will.

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