Die ÖH plant „weltoffenen“ Kongress mit dem Geld von ordentlichen Beitragszahlern – der Start erfolgt rund um das alte AKH.

Foto: Bild: János Korom Dr. / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
ÖH veranstaltet „bunten“ Kongress mit herbeiphantasierten Themen

In der Woche vom 28. bis 31. März findet der von der ÖH organisierte „FemKongress“ statt. Mit „Workshops“, Podiumsdiskussionen und Präsentationen will man wieder einmal die marxistische Doktrin in die Köpfe der Studenten bekommen. Erwartungsgemäß fällt die intellektuelle Reichhaltigkeit der Inhalte kläglich in die Tiefe.

„Feministische Positionen in der Pornographie“

Mit Titeln wie „Giving a fuck! – feministische Positionen in der Pornographie“ oder „Zwischen Schönheitswahn und Body Positivity“ werden abermals ÖH-Mitgliedsbeiträge für weltfremde und höchst fragwürdige Veranstaltungen missbraucht. Ebenso der Traum der Volksreduktion setzt sich munter fort. In einem Arbeitskreis werden „aktuelle Strategien von Abtreibungsgegnern“ und die sogenannten „Lebensschutzbewegungen“ genauer unter die Lupe genommen, um ihnen in der Praxis entschieden entgegentreten zu können.

Kinder-Sexpädagoge mit von der Partie

Bei dem Workshop „Kritische Jungs- und Männerarbeit“ ist ein Austausch mit einem Mitarbeiter von POIKA, ein Verein zur „gendersensiblen Bubenarbeit in Unterricht und Erziehung“, geplant. Solche Vereine praktizieren Sexualpädagogik in Volksschulen und mittlerweile sogar in Kindergärten.

Die Tatsache, dass Kinder noch keine ausgeprägte Sexualität haben, scheint solche Herrschaften nicht davon abzuhalten, die Indoktrinierung der Kleinsten in unzählige Geschlechter und Sexualitäten fortzusetzen, indem ihnen vermittelt wird, dass ihr natürliches Geschlecht nichts mit ihrer sexuellen beziehungsweise geschlechtsbezogenen Orientierung zu tun hat. Dadurch wirft man die natürliche heteronormative Identitätsfindung der Jugend aus dem Gleichgewicht. Die Buchung solcher „Pädagogen“ übernimmt obendrein oftmals die Krankenkasse und erleichtert Bildungseinrichtungen die finanzielle Organisation.

Ein altbekanntes Gesicht

Bei einer der Hauptveranstaltungen, einer Podiumsdiskussion, debattiert allerdings niemand anderes als die sattsam bekannte „Ex-Grüne“ Sigrid Maurer. Von der Linken gehuldigt, vom Volk aus dem Parlament befördert, findet sich für die Ex-Nationalratsabgeordnete die perfekte Bühne zur Perfektion von Selbstbeweihräucherung. Gesprächsthema ist selbstverständlich Sexismus im Netz.

Maurer, die im letzten Jahr noch in die medial hochgeschaukelte „Causa Craftbeer“ verwickelt war, wurde zunächst selbst wegen übler Nachrede verurteilt, da die Vermutung aufkam, dass der Vorfall inszeniert worden war. Das Urteil wurde erst kürzlich aufgehoben – ein endgültiger Entscheid steht noch aus.

Reine Utopien

Die Annahme der Redaktion, dass es sich bei diesem Kongress um eine reine Utopie handelt, wird höchstwahrscheinlich bei dem Workshop „Lasst uns Utopien errichten!“ bestätigt.

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