“Möglichst viele Menschen” sollten beim Entgleisen eines ICE in Bayern und Berlin sterben, die Attentate scheiterten nur durch Zufall.

Foto: Bild: Sebastian Terfloth / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.5)
#Einzelfall: Iraker nach Attentaten auf deutschen ICE wegen Terrorverdachts in Wien verhaftet

Ein 42-jähriger irakischer “Flüchtling”, Vater von fünf Kindern, steht im Verdacht, Teil einer IS-Terrorzelle in Europa zu sein, die Anschläge auf das Bahnnetz in Deutschland verübt hat. Mittels eines gespannten Drahtseils oder riesiger Betonbrocken sollten die ICE-Hochgeschwindigkeitszüge zum Entgleisen gebracht werden. Nur aufgrund eines technischen Fehlers bei der Vorbereitung der geplanten Schreckenstat im Oktober 2018 kam es nicht zu einer Katastrophe mit womöglich zahlreichen Toten. Der Mann, der ausgerechnet für eine Wiener Sicherheitsfirma (!) gearbeitet hat, und seine Ehefrau wurden Mittwoch in der Früh in einem Gemeindebau in Wien-Simmering verhaftet.

Auf die Spur kam man ihm durch das Bekennerschreiben samt IS-Flagge am Tatort auf der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und München in Bayern. Darin wurde gefordert, alle weiteren Kämpfe gegen den IS einzustellen, oder es würde weitere Anschläge geben. Die Ermittlungen laufen gemeinsam mit deutschen und europäischen Behörden. Bayerische und Berliner Ermittler sind derzeit in Wien, um an der Vernehmung teilzunehmen. Dem 42-Jährigen wird “das Verbrechen der terroristischen Straftat des versuchten Mordes, der terroristischen Straftat der schweren Sachbeschädigung, der terroristischen Vereinigung und der kriminellen Organisation” zur Last gelegt. Dafür gilt eine Strafdrohung bis zu lebenslanger Freiheitsstrafe… mehr

Hier alle Einzelfälle vom März 2019.

Weitere Einzelfälle vom 27. März:

Salzburg: Rumänischer Ladendieb verletzte Kassierin, die ihn aufhalten wollte
Ein rumänischer Staatsangehöriger (39) verstaute am 27. März um kurz vor 9.30 Uhr in einem Geschäft in Maxglan Lebensmittel im Wert von über 100 Euro in seinem Rucksack. Der Mann bezahlte an der Kassa ein Mineralwasser und wollte anschließend das Lebensmittelgeschäft verlassen ohne die Waren im Rucksack zu bezahlen. Nach der Kassa versuchte eine 33-jährige Kassiererin ihn aufzuhalten. Der Rumäne trat ihr gegen das Schienbein und versuchte, zu flüchten. Dadurch zog sich die Frau Verletzungen unbestimmten Grades zu. Den Angestellten gelang es schließlich gemeinsam den 39-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei anzuhalten. Ein Großteil der gestohlenen Lebensmittel verblieben zum Wiederverkauf im Geschäft. Im Zuge der Erhebungen konnten zwei weitere Diebstähle im Raum Wals und Maxglan geklärt werden. Der Rumäne wurde in das Polizeianhaltezentrum gebracht. Quelle: LPD Salzburg

Lustenau (Vorarlberg): Hausbesitzer überraschte serbische Einbrecher und konnte einen stellen
Am 8. März gegen 19.00 Uhr brachen zwei Männer in ein Wohnhaus in Lustenau ein. Dabei wurden diese vom heimkommenden Hausbesitzer überrascht und flüchteten. Der Hausbesitzer verfolgte die beiden Einbrecher und konnte einen von ihnen einholen und kurzzeitig festhalten. Dem Festgehaltenen gelang es, erneut zu flüchten. Er konnte aber kurze Zeit später von einer Polizeistreife der PI Lustenau festgenommen werden. Dem zweiten Täter gelang die Flucht. Der festgenommene Beschuldigte, ein serbischer Staatsangehöriger (52), wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Vorarlberg geführt. Es besteht der Verdacht, dass die beiden Täter weitere Einbruchsdiebstähle in Wohnhäuser im Bundesgebiet begangen haben. Quelle: LPD Vorarlberg

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