In einer Schule in Schweden werden Mädchen von Asylanten beschimpft, bedroht und misshandelt. Aus Angst um ihre Kinder lassen Eltern sie nicht mehr in die Schule.

Bild: ferobanjo / pixabay.com
Schweden: Eltern lassen Töchter aus Angst vor Asylanten nicht in die Schule – Rassismusvorwurf

In Schweden zeigt sich wieder einmal, wie einheimische Mädchen unter der orientalischen Masseneinwanderung leiden. In der Österled-Schule in Halmstad, einer Gesamtschule für 13- bis 15-Jährige, kam es zu derart massiven Übergriffen durch sogenannte „Neu Angekommene“ (schwedischer Euphemismus für illegale Einwanderer), dass zahlreiche Schüler auf Wunsch ihrer Eltern zu Hause bleiben. Offenbar sind vor allem Mädchen betroffen.

Schülerinnen bedroht, geschlagen, als „Schwedenhuren“ beschimpft

Die Lokalzeitung Hallandsposten berichtete am 11. März, dass Eltern ihre Kinder nach zwei Auseinandersetzungen mit Polizeieinsatz nicht mehr in die Schule gehen lassen würden. Zwei Tage später meldete sich der unabhängige Journalist Joakim Lamotte zu Wort. Er gab an, von betroffenen Eltern kontaktiert worden zu sein. Diesen hätten ihm geschildert, dass ihre Töchter von den „Neu Angekommenen“ schikaniert würden. Diese würden die Mädchen als „Schwedenhuren“ beschimpfen, mit physischer Gewalt bedrohen und hätten sie in zumindest zwei Fällen auch tatsächlich geschlagen und getreten. Häufig gebe es Schlägereien sowie Vorfälle mit Waffen und Drogen. Es komme immer wieder zu Polizeieinsätzen, zuletzt dreimal in einer Woche. Etwa 25 Kinder würden derzeit aufgrund der mangelnden Sicherheit nicht in die Schule gehen.

Schulleitung bezichtigt Opfer des „Rassismus“

Die Eltern erheben schwere Vorwürfe gegen die Schulleitung: Diese sei nicht im Stande, für Sicherheit zu sorgen. Stattdessen würde sie die Probleme herunterspielen und deren Ursache im „Rassismus“ der schwedischen Schüler sehen. So absurd der Rassismusvorwurf der Schulleitung auch klingt, scheinen doch einige diese Erklärung bereitwillig anzunehmen. Joakim Lamotte berichtet, dass diese These in mehreren Internetforen vertreten würde.

Journalist sieht die Eltern der Opfer als Rassisten

Auch Mattias Karlsson, ein Journalist von Hallandsposten, sieht Rassismus als das Hauptproblem, wobei er diesen aber bei den Eltern verortet. Er schrieb am 12. März:

Laut Statistik liegt der Anteil der Schüler mit ausländischem Hintergrund an der Österled-Schule unter dem Durchschnitt der Gemeinde. Aber für bestimmte Eltern sind die Schüler mit ausländischem Hintergrund die Ursache der Probleme an der Schule. Das ist nichts anderes als reiner Rassismus.

Journalist: Eltern der Opfer sollen ihre Kinder besser erziehen

Er führt weiter aus, dass für das Benehmen in der Schule die Erziehung entscheidend sei und nicht die Herkunft. Daher sei es rassistisch, auf den Migrationshintergrund von Unruhestiftern hinzuweisen. Aufgrund dieser Überzeugung kommt er zu diesem Schlusswort:

Das nächste Mal, wenn Eltern anderen Schülern vorwerfen, Probleme zu machen, sollte ihnen die obligatorische Frage gestellt werden: Was habt ihr getan, damit sich euer Kind in der Schule benimmt?

Dieser Kommentar wurde von Joakim Lamotte scharf kritisiert. Mit dieser Einstellung könne Karlsson genauso gut von einem Vergewaltigungsopfer verlangen, sich zu fragen: „Was habe ich getan, um nicht vergewaltigt zu werden?“.

Täter-Opfer-Umkehr bei Übergriffen durch Einwanderer üblich

Dass Opfer von Einwanderer-Übergriffen als „Rassisten“ diffamiert werden, ist in Schweden nicht neu. Schon 2017 berichtete Joakim Lamotte, dass ihm Schülerinnen von sexuellen Belästigungen durch „Neu Angekommene“ erzählt hätten. Die Mädchen hätten sich an Lehrer und Schuldirektoren gewandt, woraufhin diese ihnen „Fremdenfeindlichkeit“ vorgeworfen hätten. Für Schweden ist es generell typisch, dass ausländische Sexualstraftäter als Opfer betrachtet werden.

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