Italien setzt auf Gold als Notgroschen für politische und ökonomische Krisenzeiten.

Bild: Kotival / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Italien: Notenbank bewahrt 95.000 Goldbarren als Reservevermögen auf

Der italienische Staat hat gut vorgesorgt, um im wirtschaftlichen oder politischen Krisenzeiten manövrierfähig zu bleiben. Nicht weniger als 95.000 Goldbarren sind als Reservevermögen im Besitz der italienischen Nationalbank. Damit verfügt Italien nach den USA und Deutschland über die weltweit drittgrößten Goldreserven.

Am 3. April wird im italienischen Senat ein Antrag behandelt, der darüber entscheiden soll, welche Goldreserven Italien im Ausland gebunkert hat, und wie diese in die Heimat und damit Verfügungsgewalt der Italiener zurückgeholt werden können.

Linke sind gegen Goldreserven in eigener Hand

Heftigen Widerstand gegen die italienische Goldpolitik kommt von der Linken im Parlament. Sie sind gegen Goldreserven in der eigenen Verfügungsmacht und damit Hand der Italiener. Die Linke, ganz in der Tradition des Internationalismus, steht auf dem finanzpolitischen Standpunkt, dass einzig die Europäische Zentralbank (EZB) über Italiens Goldreserven verfügen könne.

Das würde aber bedeuten, dass etwa Italien in Krisenzeiten, also um ökonomischen oder gesellschaftlichen Schaden von den Italienern abzuwehren, nicht über sein eigenes Gold verfügen könne. Dabei befindet sich Italien in guter Tradition, denn auch andere Staaten decken sich immer häufiger zum Zweck einer Krisenreserve mit Gold ein.

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