Dank Flirtkurs sollen Migranten zum Küsserkönig werden – oder auch nicht (Symbolfoto).

Bild: pxhere / (CC0 1.0)
Vom Schutzsuchenden zum heißen Lover: Flirtkurse für Flüchtlinge in Caritas-Zentrum

„Flüchtlinge lernen in Helmstedt, wie man bei uns flirtet“, lautet die Überschrift eines Artikels in den Helmstedter Nachrichten. Denn, wenn Flüchtlinge nach Helmstedt kommen, müssen sie auch lernen, wie man sich dem anderen Geschlecht gegenüber verhält. Ein sogenannter „Workshop“ hilft dabei, erfährt man weiter. Im Prinzip kein schlechter Ansatz, Leuten aus fremden Kulturen gewisse zivilisatorische Grundvoraussetzungen näher zu bringen. Aber muss es gleich eine Anleitung sein, wie man Mädchen erfolgreich anbaggert? Von Benimmkursen allgemeiner Natur für Neuankömmlinge war bis dato kaum etwas zu hören.

Workshop „Nice to meet you“

Und so hält jetzt das Braunschweiger „Pro-Aktiv-Center“ St. Nikolaus im Helmstedter Caritas-Zentrum einen „Workshop“ mit dem Titel „Nice to meet you“ ab. Die Teilnehmer der Veranstaltung kamen aus dem Sudan, aus Syrien, Angola, Guinea und dem Irak, die laut der Kursleiterin alle vor einem Jahr nach Deutschland gekommen sind. Auch ein Bulgare soll in der „Sprintklasse“ dabei sein.

Bei dem „Workshop“ werden den Wissbegierigen Filmvorführungen geboten, so auch ein Film von der „theaterpädagogischen Werkstatt“ Osnabrück, der mit jungen Migranten gedreht wurde. In diesen Filmszenen geht es um das Kennenlernen und Flirten, um Missverständnisse und Grenzverletzungen, die beim Flirten passieren können. Zwei „Teamer“ der Landesstelle Jugendschutz leiteten den „Workshop“.

Jugendliche „tolerant“ bei Homosexualität

Auch die sexuelle Selbstbestimmung ist Thema des Kurses – man will ja nicht rückständig seinn und da gibt es ebenfalls Positives zu berichten. Kathrin Brunke von der Teamleitung des „Pro-Aktiv-Centers“ erklärt: „Wer erwartet hätte, dass man mit den jungen Flüchtlingen ausführlich über Themen wie Homosexualität reden muss, der hätte sich geirrt“. Und besonders beruhigend für Homosexuelle: „Nach unserer Beobachtung gehen diese jungen Leute schon recht offen und tolerant mit solchen Themen um.“ Schön, dass jemand, der erst ein Jahr in Deutschland ist, schon „tolerant“ gegenüber Homosexuellen ist.

Wie öffnet man als „Pre-Teen“ einen BH?

Dass solche Kurse durchaus nicht alleine dastehen, war schon vor einiger Zeit in einer Sendung für Jugendliche im Kinderkanal KiKa zu sehen, wo „Themen aus der Lebenswelt der Pre-Teens behandelt werden“. Unzensuriert berichtete. Eines der Themen im letzten Jahr: Nachhilfeunterricht beim BH-Öffnen für Migranten-Jungs. Anhand einer Schaufensterpuppe, die ja kaum das Zeug hat, nächstes #MeToo-Opfer zu werden, wurde den „Pre-Teens“ demonstriert, wie man den Mädchen im wahrsten Sinnen des Wortes am besten an die Wäsche geht. So wird flugs aus dem ehemaligen Schutzsuchenden ein fingerfertiger Womanizer.

 

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