Mit Pfefferspray und Schlagstöcken mussten sich die Polizisten in NRW gegen angreifende Libanesen verteidigen.

Foto: Bild: freie-presse.net / flickr.com (CC BY 2.0)
NRW: Hunderte Libanesen rufen dazu auf, Polizisten anzugreifen – und es geschieht

In Bocholt, einer Stadt im Westmünsterland im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen, versammelten sich am Wochenende nach einem Streit in einer Gaststätte rund 200 bis 300 Libanesen und attackierten und beleidigten die zur Streitschlichtung herbeigerufenen Polizisten. Die Beamten mussten sich sogar mit Pfefferspray und Schlagstöcken verteidigen, um nicht selbst zu Opfern zu werden.

Aufrufe, Polizisten anzugreifen

Nach Aufrufen, die Polizisten anzugreifen, mussten die Beamten Verstärkung anfordern, um den Platz räumen zu können. Acht Personen wurden den Angaben zufolge vorläufig festgenommen, eine Person kam in Gewahrsam. Alle neun sind mittlerweile wieder auf freiem Fuß, wie es in Deutschland in solchen Situationen vielerorts üblich ist.

Am Montag teilte die Polizei mit, dass sie nach der nächtlichen Schlägerei die Ermittlungen aufgenommen habe. Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren die Angreifer libanesischer Herkunft. Auch die Menschenmenge auf dem Platz habe überwiegend aus Personen mit “Migrationshintergrund” bestanden.

Einwanderungsgesellschaft “mitunter schmerzhaft”

Dass Massenangriffe auf deutsche Ordnungshüter zunehmen, ist leider eine traurige Wahrheit. Doch wie sagte schon Aydan Özoguz, SPD-Bundestagsabgeordneter, 2015 in seiner Funktion als Beauftragter der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration: “Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.” Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein, heiße, “dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen”.

Politik schützt ihre Wähler nicht

Wie man hier sieht, haben einige bereits angefangen mit den Verhandlungen, damit es für sie eben nicht schmerzhaft wird, sondern nur für die anderen bzw. für die, “die schon länger hier leben”. Derweil sieht die Politik zu, die Justiz verhandelt in einem anderen Universum, und der Polizist an der Front darf dann die Knochen für Politik und Justiz hinhalten, um Bürger ohne schlagkräftige Argumente bei diesen Verhandlungen zu schützen.

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