#Einzelfall: 20 Jahre Haft für Mazedonier, der Kosovo-Albaner auf offener Straße tötete | Unzensuriert.at

#Einzelfall: 20 Jahre Haft für Mazedonier, der Kosovo-Albaner auf offener Straße tötete

Auf der Favoritenstraße in Wien-Favoriten tötete der Mazedonier seinen verhassten Kollegen, mit dem es immer wieder Streit gegeben hatte. Foto: Gugerell / wikimedia.org (CC-Zero)
Auf der Favoritenstraße in Wien-Favoriten tötete der Mazedonier seinen verhassten Kollegen, mit dem es immer wieder Streit gegeben hatte.
Foto: Gugerell / wikimedia.org (CC-Zero)
18. April 2019 - 16:30

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Es war anscheinend ein Racheakt nach einer wilden Schlägerei, die im Tod des Kontrahenten gipfelte und am Mittwoch Nachmittag am Wiener Straflandesgericht mit einer Verurteilung wegen Mordes für den Angeklagten endete. Zu 20 Jahren Haft wurde der 33-Jährige verurteilt, weil er seinem früheren Arbeitskollegen im Dezember 2017 aufgelauert und den gleichaltrigen Mann gemeinsam mit einem bis dato unbekannten Komplicen auf der Favoritenstraße (Wien-Favoriten) getötet hatte. Das Urteil gegen den Mazedonier ist vorerst nicht rechtskräftig. Der Angeklagte und sein Opfer waren einander in der Vergangenheit immer wieder auf diversen Baustellen über den Weg gelaufen und hatten sich dabei jedes Mal in die Haare bekommen. Bereits im Jahr 2008 kam es zwischen den beiden zu blutigen Handgreiflichkeiten, der Mazedonier soll den Kosovo-Albaner im Zuge einer tätlichen Auseinandersetzung mit einem spitzen Gegenstand gestochen haben... mehr

Hier alle Einzelfälle vom April 2019.

Weitere Einzelfälle vom 18. April:

Wien: Polizei vereitelte Raubüberfall zweier Balkanesen auf 91-Jährige
Im Zuge einer Schwerpunktstreife konnten Beamte der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) am Mittwoch gegen 10.45 Uhr zwei Männer in der Meidlinger Hauptstraße (Wien-Meidling) beim Beobachten von Bankkunden wahrnehmen. Als eine 91-Jährige eine Bankfiliale verlassen hatte, setzten sich die beiden Personen in Bewegung und verfolgten die zierliche Dame. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten dank eines raschen Zugriffs die Tatverdächtigen festnehmen. Es kam zu keinem Täter/Opferkontakt. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um einen kosovarischen und einen serbischen Staatsangehörigen (44, 58). Im Zuge der weiteren Amtshandlung konnte eruiert werden, dass der 58-Jährige ein nicht zurückgekehrter Strafgefangener ist. Quelle: LPD Wien

Wien: Ausländer mit Messer fielen zu dritt über Frau her und raubten sie aus
Eine 27-Jährige befand sich Donnerstag gegen 2.45 Uhr im Bereich des Europaplatzes, als zwei Männer mit einem Messer bewaffnet auf sie zugingen. Ein dritter Mann packte sie von hinten und drückte die 27-Jährige nach unten. Die drei Männer forderten in weiterer Folge Bargeld. Als die Tatverdächtigen das Geld erhalten hatte, ergriffen sie die Flucht. Alarmierte Polizisten konnten im Zuge einer eingeleiteten Fahndung zwei Beteiligte im Bereich des Mariahilfer Gürtels festnehmen und ein Messer sicherstellen. Bei den mutmaßlichen Tätern handelt es sich um zwei 19-Jährige aus der Slowakei bzw. der Russischen Föderation. Der dritte Mann konnte noch nicht ausgeforscht werden. Quelle: LPD Wien

Niederneukirchen (OÖ): Ertappter Einbrecher floh nach Rauferei mit Hausbesitzer
Ein bisher Unbekannter schlich sich am 18. April gegen 10:50 Uhr durch eine offen stehende Garage in ein Wohnhaus in Niederneukirchen (Bezirk Linz-Land) ein. Der Mann durchsuchte in der Folge das Schlafzimmer im ersten Stock. Dabei wurde er von der 62-jährigen Hausbewohnerin auf frischer Tat erwischt. Der Unbekannte versuchte, durch den Keller zu flüchten, wurde dabei aber vom 69-jährigen Hausbewohner festgehalten. Nach einer kurzen Rangelei konnte sich der Täter befreien und dann Richtung Ortsmitte davonlaufen. Bei der Rangelei verlor der Täter aber seine Kappe. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich verlief leider negativ. Der Täter erbeutete Schmuck im Gesamtwert von bislang noch unbekannter Höhe. Der Täter soll gebrochen Deutsch gesprochen haben. Quelle: LPD Oberösterreich

Wels (OÖ): Kroatischer Drogenhändler zog bei Polizeikontrolle Pistole
Am 16. April gegen 13.00 Uhr verständigte eine anonyme Anruferin die Polizei, dass ein Mann in einem Lokal in der Almgasse Drogen verkaufe. Daraufhin begab sich eine Streife der Polizeiinspektion Innere Stadt dorthin. Aufgrund einer passenden Personsbeschreibung konnte im Gastgarten ein Verdächtiger kroatischer Staatsbürger aus Linz (65) angetroffen werden. Während der Personsdurchsuchung zog der Mann plötzlich eine schwarze Pistole und wollte in Richtung der Beamten hochzielen. Die Polizisten konnten dem Mann aber die Waffe rasch entreißen. Dabei handelte es sich um eine geladene Schreckschusspistole. Im Zuge der weiteren Personsdurchsuchung wurden sechs Kugeln, vermutlich mit Kokain, und knapp 2.000 Euro Bargeld vorgefunden und sichergestellt. Bei einer angeordneten Hausdurchsuchung konnte braunes Pulver und vermutlich Cannabisharz sichergestellt werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels wurde der 65-Jährige in die Justizanstalt Wels eingeliefert. Quelle: LPD Oberösterreich

Schärding (OÖ): Gesuchte rumänische Kriminelle in Linienbus erwischt
Eine rumänische Staatsbürgerin (40) wurde am 16. April gegen 23:50 Uhr bei einer Autobahntankstelle im Gemeindegebiet St. Marienkirchen bei Schärding als Passagier eines rumänischen Linienbusses von Polizisten der Autobahnpolizei Ried im Innkreis kontrolliert. Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung wurde festgestellt, dass gegen sie ein europäischer Haftbefehl vom 25. August 2017 besteht. Die Beschuldigte wird in Belgien zwecks krimineller Vereinigung und Einbruchs gesucht. Ihr drohen bei einer Auslieferung bis zu 30 Monate Haft. Die 40-Jährige wurde festgenommen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis in die Justizanstalt Ried im Innkreis gebracht. Quelle: LPD Oberösterreich

Pettnau (Tirol): Serbischen Tankstellenräuber nach 17 Jahren ausgeforscht
Im Jänner 2002 zwang ein maskierter Mann in der Nacht auf einer Raststätte an der A12 in Pettnau (Bezirk Innsbruck) einen Tankwart unter Vorhalt einer Pistole zur Herausgabe von Bargeld. Er konnte mit einem geringen Bargeldbetrag flüchten. Damals blieben die Fahndungsmaßnahmen erfolglos. Spuren, die damals am Tatort gesichert worden waren, führten nun zu einem 50-jährigen Serben. Spuren werden laut Polizei laufend abgeglichen, jetzt hat es einen Treffer gegeben. Der Mann wird verdächtigt, den Raubüberfall vor 17 Jahren verübt zu haben, teilte die Polizei nun mit... mehr

Feldkirch (Vorarlberg): Gerade haftentlassener 15-jähriger Syrer schon wieder straffällig
Kurz nach seiner Haftentlassung ist ein 15-Jähriger wiederum straffällig geworden. Er soll unter anderem ein Auto und mehrere Kennzeichen gestohlen haben. Der Asylwerber wurde in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Auf das Konto des Jugendlichen sollen vor allem Diebstähle, der unbefugte Gebrauch von Fahrzeugen sowie Kennzeichendiebstähle in Lustenau und Bregenz gehen. Anfang April ist er auf freiem Fuß angezeigt worden. Der Syrer war Mitte Februar nach mehrmonatiger Haft aus der Justizanstalt Feldkirch entlassen worden und soll Ende März weitere Delikte begangen haben, weshalb er auf freiem Fuß angezeigt wurde. Am Dienstag wurde er in Lindau im benachbarten Bayern wegen Autodiebstahls aufgegriffen... mehr

Feldkirch: 32 Monate Haft für slowenischen Serien-Einbrecher
Ein Serieneinbrecher ist am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch zu 32 Monaten Haft verurteilt worden. Er soll bei acht Einbrüchen Bargeld und Gegenstände im Wert von über 20.000 Euro erbeutet haben. Das Schöffengericht hat es als erwiesen angesehen, dass der 32-jährige Slowene an insgesamt acht Einbrüchen in Vorarlberg beteiligt war. Dabei sollen der vorbestrafte Angeklagte und weitere Komplicen Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert von mehr als 20.000 Euro erbeutet haben... mehr

Alberschwende (Vorarlberg): Anklage gegen rumänische Bettler, die Landwirt brutal ausraubten
Nach dem brutalen Raubüberfall auf einen Landwirt in dessen Haus in Alberschwende (Bezirk Bregenz) vergangenen Dezember klagt die Staatsanwaltschaft Feldkirch nun drei Männer an. Die Anklageschrift sei beim Landesgericht eingetroffen, bestätigt Gerichtssprecher Norbert Stütler. Bei zwei davon handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um die unmittelbaren Täter, also die eigentlichen Räuber. Ein Mann wird als „Beitragstäter“ angeklagt - er soll die anderen zum Tatort gefahren haben. Die Anklageschrift ist noch nicht rechtskräftig. Alle rumänisch-stämmigen Beschuldigten waren seit mehreren Jahren in Österreich als Bettler tätig... mehr

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