Pamela Rendi-Wagner wirkt wegen der mangelnden SPÖ-Erfolge schon etwas ratlos und trotzig.

Bild: SPÖ Presse und Kommunikation / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Umfrage: Neos hängen Rendi-Wagners SPÖ als Opposition ab

Die Talsohle als Oppositionspartei scheinen die österreichischen Sozialdemokraten unter ihrer neuen Parteivorsitzendenden Pamela Rendi-Wagner noch lange nicht durchschritten zu haben. Nach einer Umfrage des linken Nachrichtenmagazins profil sind immerhin 26 Prozent der Befragten der Meinung, die linksliberalen Neos würden die beste Oppositionsarbeit in Österreich leisten. Von der SPÖ sind demgegenüber nur 24 Prozent in dieser Hinsicht überzeugt. Damit sind die Roten als größere Oppositionspartei einmal mehr deutlich abgeschlagen.

Kaum ein Trost dabei sein kann, dass die Befragten gar nur zu sieben Prozent der Liste Jetzt/Pilz eine erfolgreiche Oppositionspolitik zuschreiben. Was den drei Oppositionsparteien SPÖ, Neos und Jetzt/Pilz aber zu denken geben sollte: Gleich 43 Prozent der Befragten machten überhaupt keine Angaben zu dieser Frage.

Josef Muchitsch Platzhalter für schlechten Oppositionsstil

Hätten die Befragten die Arbeit des aktuellen SPÖ-Vorsitzenden im Ausschuss für Arbeit und Soziales bei der letzten Sitzung am 15. April in ihre Bewertung der Oppositionsarbeit auch noch eingepreist, dann wären die Sozialdemokraten wohl noch weiter in der Bewertung abgestürzt. Muchitsch hatte unter Ausnützung seiner Vorsitzführung reiner linkslinken Polemik eine Bühne gegeben.

Die SPÖ, in den vormaligen Regierungsperioden noch im Ansatz staatstragend, gibt in der Opposition nur noch den hilflosen Aktionisten, der wild um sich schlägt, ohne zu treffen.

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