Polizei und Zoll gelingen immer wieder Erfolge gegen illegalen Drogen- und Medikamentenhandel per Post.

Bild: Liam Skoda / Wikimedia (PD)
„Aktion scharf“ bei Post: Finanz und Polizei stellen Drogen und gefälschte Medikamente sicher

Eine sehr zufriedenstellende  Aufgriffsbilanz können Innenminister Herbert Kickl und Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (beide FPÖ) im Zuge von Schwerpunktkontrollen bei Versandgut der Österreichischen Post ziehen:

Die Bilanz einer gemeinsamen Schwerpunktkontrolle von Zoll und Polizei vergangene Woche kann sich sehen lassen: 1.310 Gramm und 807 Stück Drogen, 869 Stück gefälschte Arzneiwaren, 500 Zigarillos sowie 250 Packungen Kautabak wurden bei Kontrollen in den Postverteilzentren Wien sichergestellt und der Polizei zu weiteren Ermittlungen übergeben.

Einsatzkräfte des Zolls, der Wiener Polizei und des Bundeskriminalamts waren in einer dreitägigen „Aktion scharf“ gegen den illegalen Internethandel vorgegangen und hatten dabei nicht weniger al 4.500 Paketsendungen kontrolliert:

33 Bedienstete der Zollämter Wien, Eisenstadt Flughafen Wien und St. Pölten Krems Wiener Neustadt waren gemeinsam mit der Landespolizeidirektion Wien und dem Bundeskriminalamt im dreitägigen Schwerpunkt-Einsatz gegen den Handel mit illegalen Waren im Internet. Mit Unterstützung von Zoll-Diensthunden und moderner Technik durch zwei Röntgenfahrzeuge und einem stationären Röntgengerät wurden dabei rund 4.500 Sendungen kontrolliert. Die erfolgten Aufgriffe bestätigen die allgemeine Tendenz, die Polizei und Zoll seit Jahren in den einzelnen Bereichen dokumentieren.

Allein 2018 wurden 41 Kilo Drogen durch Zoll beschlagnahmt

Wie die Sicherheits- und Zollbehörden mitteilen, wurden allein 2018 nicht weniger als 41 Kilo Drogen, die via Darknet an Konsumenten und Dealer vermittelt wurden, so auf dem Postwege aus dem Verkehr gezogen:

Als alarmierender Trend ist die Nutzung des so genannten „Darknet“, dem verborgenen Teil des Internets, als Hauptumschlagplatz für illegale Waren aller Art zu beklagen. Insbesondere Suchtmittel werden immer öfter per Post oder mit Kurierdiensten verschickt. 2018 konnten Beamte des Zollamtes Wien die enorme Menge von rund 41.219 Gramm und 26.594 Stück Rauschgift aus Postsendungen beschlagnahmen, die dann in vielen Fällen zu polizeilichen Ermittlungserfolgen führten. Vornehmlich handelt es sich dabei um Amphetamine und Ecstasy, LSD, Kokain und Crystal Meth. Auch Cannabis und Heroin werden in unterschiedlichen Darbietungsarten verschickt.

Drogenspürhunde sind erfolgreich im Einsatz gegen Kriminelle

Die Erfolge in der Fahndung gegen den Drogenschmuggel ist nur möglich, weil die eingesetzten Drogenspürhunde des Zolls mit ihrer Spürnase die illegalen Substanz in den sehr oft raffinierten Verstecken ausfindig machen.

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