Nicht nur Barren, auch Goldmünzen und Goldschmuck sind bei deutschen Privatanlegern sehr beliebt.

Bild: Swiss Banker/Wikimedia(PD)
Stabile Wertanlage: Deutsche Privatinvestoren besitzen 8.918 Tonnen Gold

Deutsche Privatinvestoren setzen auf das Edelmetall Gold bei ihren Veranlagungen. Aktuell besitzen Privatanleger in Deutschland nicht weniger als 8.918 Tonnen Gold in ihrem Portfolio. Gut die Hälfte des privaten Goldvermögens besteht aus Barren und Münzen, die andere Hälfte ist Goldschmuck. Diese Bestandsaufnahme fußt auf einer Analyse der Steinbeis-Hochschule Berlin, die im Auftrag der deutschen Reisebank gemacht wurde.

Seit der letzten Erhebung aus dem Jahr 2016 haben sich die Goldbestände bei deutschen Privathaushalten um weitere 246 Tonnen erhöht. Rund 74 Prozent der deutschen Bundesbürger verfügen über Gold oder Goldanlagen in ihrem Besitz.

Deutschland hat insgesamt 12.288 Tonnen Gold im Besitz

Zu den Goldvorräten der Privatinvestoren kommen weitere Bestände aus den Goldreserven der Deutschen Bundesbank. In deren Tresoren lagern mit Abnahmedatum Ende 2018 ebenfalls 3.370 Tonnen Gold. Somit umfasst der deutsche Goldschatz ein Gesamtvolumen von immerhin 12.288 Tonnen. Der Gegenwert dieses Schatzes lässt sich aktuell mit 458 Milliarden Euro beziffern. Im internationalen Vergleich hält somit Deutschland 6,5 Prozent der Welt-Goldreserven in seinem Besitz.

Wie der „World Gold Council“ in seinem jüngsten Lagebericht veröffentlichte, hat Gold weiterhin eine gute Konjunktur als stabile Wertanlage in der internationalen Finanzwirtschaft.

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