Bitcoin knapp vor 5.000 Euro- ist jetzt ein guter Zeitpunkt für ein Investment?

Bild: pxhere.com (CC0 Public Domain)
Bitcoin knapp vor 5.000 Euro – ist jetzt ein guter Zeitpunkt für ein Investment?

Folgt nun das Comeback des Bitcoin? Dienstag konnte ein neuerlicher Kursanstieg verbucht werden. Die Kryptowährung knackte die 5.500 US Dollar-Marke. Am frühen Morgen befand sich der Bitcoin auf der Handelsplattform Bitstamp mit 5.627 US Dollar auf dem Höchststand – das letzte Mal wurde ein derart hoher Wert im November 2018 verbucht. Bei der  5.500 US Dollar-Marke sprechen die Experten immer wieder von einer bedeutenden Schwelle, die eine Bestätigung für den Aufwärtstrend sei.

Vor einem Jahr lag der Bitcoin bei 9.000 US Dollar. Nun wirkt es so, als würde sich die Kryptowährung langsam aber sicher wieder erholen. Auch wenn man von der 20.000 US Dollar-Marke, die man beinahe Ende 2017 erreichte, weit weg ist, so konnte der Bitcoin seit Januar aber um die 60 Prozent zulegen.

Folgt man zudem den aktuellen Prognosen, so könnte man sogar davon sprechen, dass nun der richtige Zeitpunkt wäre, um in den Bitcoin – etwa über Bitcoin Revolution – zu investieren. An dieser Stelle muss jedoch erwähnt werden, dass man Prognosen immer mit Vorsicht genießen sollt – es gibt keine Garantie, dass man am Ende tatsächlich auch einen Gewinn verbuchen wird.

Investoren sind zuversichtlich

Schon vor Ostern konnte über Bitstamp ein Preisanstieg von 23 Prozent verzeichnet werden. Plötzlich lag der Bitcoin bei über 5.000 US Dollar. Warum der Kurs des Bitcoin plötzlich in die Höhe schoss? Angeblich aufgrund eines einzelnen Käufers. Folgt man Oliver von Landsberg-Sadie, dem Chef des Londoner Krypto-Spezialisten BCB Group, so wurde der Kurszuwachs von einem einzigen Käufer ausgelöst, der auf den Plattformen Coinbase, Bitstamp sowie Kraken eine Order mit einem Volumen von 100 Millionen US Dollar abgegeben hätte. „Wir haben festgestellt, dass es einen Auftrag von 20.000 Bitcoin gab, der über diese drei Börsen stattgefunden hat“, so Oliver von Landsberg-Sadie.

Tom Lee, der Gründer von Fundstrat Global Advisors, hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet. Aktuell würde der Bitcoin-Stimmungsindikator von Bitcoin MIsery Index (kurz: BMI) so hoch wie noch nie in einem Bärenmarkt sein. So erklärte der Experte, der BMI lag im Jahr 2018 bei 50 – nun konnte ein Wert von 89 erzielt werden. „Man kann davon ausgehen, dass nun der Bullenmarkt beginnt“, so Tom Lee.

Knackt der Bitcoin bald die 50.000 US Dollar-Marke?

Peter Brandts Prognosen sind vor allem deshalb interessant, weil er einer der wenigen Experten war, die zu Beginn des Jahres 2018 der Meinung waren, der Bitcoin würde nun eine Talfahrt hinlegen. Nachdem die Kryptowährung von knapp 20.000 US Dollar auf 3.300 US Dollar abstürzte, mussten auch die größten Krypto-Fans eingestehen, dass Brandt richtig lag. Nun machte Brandt wieder auf sich aufmerksam, als er davon sprach, der Bitcoin werde demnächst die 50.000 US Dollar-Grenze knacken. Dabei verwies Brandt auf die parabolische Kurve, die in den 50.000 US Dollar-Bereich führe.

Zu Brands These wurden von Forbes mehrere Analysten befragt, die – wenn auch ausgesprochen vorsichtig – derselben Meinung waren. So sprach Joe DiPasquale, der CEO des Krypto-Hedgefonds BitBull Capital, etwa davon, dass es vorwiegend um eine weitere Marktdurchdringung ginge – wenn das dem Bitcoin gelinge, so wäre ein Kurs, der sich im Bereich der  50.000 US Dollar bewegt, vorstellbar.

Auch Joe Hargrave vom Bitcoin Market Journal vertrat die Ansicht, dass der Kurs steigt, da sich nun wieder mehr Nutzer finden würden, die in den Bitcoin investieren. Der CEO von Paxos, einem Krypto-Finanzdienstleisters, Charles Cascarilla, ist ebenfalls der Meinung, dass es aktuell eine reale Chance gibt, dass der Bitcoin auf 50.000 US Dollar klettern könnte.

Vorsichtig bleibt hingegen Marouane Garcon von der Amulet, einer Krypto-Plattform. „Parabolische Kursentwicklungen sind nur selten zu beobachten, zudem ist der Bitcoin-Markt erfahrener geworden“, so Garcon.

Krypto-Markt bleibt volatil

Auch wenn sie schon längere Zeit nicht mehr vorgekommen sind, so sind zweistellige prozentuale Kurssprünge beim Bitcoin nicht unrealistisch. Im November stürzte der Bitcoin – und das innerhalb von wenigen Tagen – von 6.000 US Dollar auf 3.300 US Dollar ab. Seit dem Absturz befindet sich die Kryptowährung im Bereich zwischen 3.000 US Dollar und 4.000 US Dollar.

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