ZIB-2-Moderatoren haben diese Woche erneut bewiesen: Der ORF ist auf dem linken Auge blind.

Bild: unzensuriert.at
Linksextremismus und latenter Antisemitismus in SPÖ für ORF kein Thema

Daran, in welchem Lager die ZIB-2-Redaktion steht, haben diese Woche die eigentlich zu Objektivität verpflichteten Moderatoren Armin Wolf und Lou Lorenz-Dittlbacher keinen Zweifel gelassen. Während  der freiheitliche Spitzenkandidat Harald Vilimsky am letzten Dienstag mit ungeheuerlichen Unterstellungen konfrontiert wurde und sich einer Verhör-ähnlichen Befragung unterziehen musste, durfte SPÖ-Spitzenkandidat Andreas Schieder einen Tag  später an gleicher Stelle nach Belieben Wahlkampf betreiben und auf den politischen Gegner FPÖ hintreten.

FPÖ-Hafenecker: „Appell für mehr Fairness und Äquidistanz“

„Es wäre für die Sendeverantwortlichen der ZiB 2 angebracht, die eigene politische Gesinnung hintanzustellen und über alle Parteien fair und äquidistant nach gleichen Maßstäben zu berichten und deren Vertreter kritisch zu befragen“, kritisiert FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker die derzeitige Vorgehensweise in der ORF-Nachrichtenredaktion und mahnt jene Objektivität ein, zu der der ORF per Gesetz verpflichtet sei.  

ORF blendet linksextreme und antisemitische Tendenzen bei SPÖ aus

Als Beleg für das Messen mit zweierlei Maß im ORF führt Hafenecker in einer Aussendung  an, dass zwar groß ein (Jahre altes) Poster der Freiheitlichen Jugend Steiermark thematisiert wurde, Frau Lorenz-Dittlbacher den SPÖ-Kandidaten im Gegenzug aber nicht mit der Geburtstagsfeier der Wr. Neustädter Jung-Genossen für den kommunistischen Diktator Lenin konfrontierte, der Millionen Menschenleben auf dem Gewissen hat. Selbstverständlich wurde Schieder auch nicht mit den regelmäßigen Hasspostings seiner Langenzersdorfer Genossen konfrontiert und niemand stellte ihm die Frage, warum diese seitens der Partei toleriert werden.

SPÖ beschäftigt Silberstein-Mitarbeiter erneut

Zudem stellt sich für Hafenecker die Frage, warum lediglich das ,Rattengedicht‘ medial groß als rassistisch und antisemitisch breitgetreten wurde, während die antisemitischen „Fake-Facebookseiten der Tal Silberstein-Truppe“ im SPÖ-Wahlkampf 2017 verniedlichend als „Dirty Campaigning“ kleingeredet wurden und warum in diesem Zusammenhang nicht über die aktuelle Wiederbeschäftigung des Mitinitiators dieser antisemitischen „Fake-Facebookseiten“, einem engen Ex-Mitarbeiter Tal Silbersteins, bei der SPÖ berichtet wurde.

Die Antwort auf diese Merkwürdigkeiten dürfen sich die letzten verbliebenen ORF-Zuseher selbst geben.

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