Die Chaoten der Linkswende drohen im aktuellen ÖH-Wahlkampf dem Ring Freiheitlicher Studenten (RFS).

Foto: Bild: Linkswende / flickr (CC BY 2.0)
ÖH-Wahl: Linksextremisten rufen zu „Angriffen“ gegen Freiheitliche Studenten auf

Die linksextreme Bewegung „Linkswende jetzt“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, bei den diesjährigen Wahlen zur Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) ein Mandat an der Universität Wien zu erringen, agitiert aktuell kräftig gegen die Freiheitlichen Studenten und ihre Spitzenkandidatin. So verbreitet die „Linkswende jetzt“, die nach dem Bankrott der Vorgängerorganisation „Linkswende“ erst vor kurzem neu gegründet wurden musste, bereits fleißig Falschmeldungen über die Spitzenkandidatin des RFS, die 23-jährige WU-Studentin Tatjana Schraml.

Der jungen Freiheitlichen werfen die linksextremen Chaoten die Anbiederung an die Identitäre Bewegung in einem Presse-Interview vor. So soll es nach den Aussagen der Spitzenkandidatin und Bundesgeschäftsführerin des RFS für Aktivisten der IB problemlos möglich sein, auch beim RFS Funktionen zu übernehmen. Nicht nur, dass Schraml im besagten Interview ausdrücklich betonte, dass Identitäre keine Funktionen bei der freiheitlichen Studentenorganisation einnehmen können, hat sich auch der RFS selbst nur kurz nach der Veröffentlichung des Interviews auf seinem Facebook-Auftritt erneut klar positioniert und seine Nähe zur freiheitlichen Parteilinie in dieser Frage erklärt.

Offene Gewaltdrohungen gegen Freiheitliche

Abgeschlossen wird der Hass-Artikel der „Linkswende jetzt“ mit unverhohlenen Drohungen gegen die freiheitlichen Studenten: „‚Linkswende jetzt‘ wird den RFS im ÖH-Wahlkampf schonungslos angreifen. Faschisten und Rassisten haben an den Universitäten nichts verloren. Wir laden alle Interessierten ein, in der antifaschistischen Bewegung aktiv zu werden und dem RFS und der FPÖ maximalen Schaden zuzufügen“, wird der „Linkswende jetzt“-Spitzenkandidat David Reisinger zitiert – dass es sich hier um eine mehr oder wenige offene Gewaltdrohung gegen den politischen Mitbewerber handelt, sollte bei der aggressiven Rhetorik und Gewaltbereitschaft vieler Linksautonomer wohl niemanden überraschen.

Führender Linksextremist als „Experte“ beim ORF

David Albrich, einer der Führungskader der „Linkswende“, wird vom ORF als „Experte“ hofiert. FPÖ-Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein wunderte sich in einer Aussendung über die „denkwürdige Metamorphose im ORF-Report, in dem aus linksextremen Politaktivisten unabhängige Experten werden.“ So meint Jenewein:

Mit David Albrich von der Linkswende – übrigens jene Gruppe, die für die gewaltbereiten WKR-Ball-Demos mitverantwortlich zeichnet – hat der ORF neben der ,linksextremen Polithysterikerin‘ Natascha Strobl und der ehemaligen KPÖ-Kandidatin Judith Goetz bereits den dritten ,Experten‘, der selbstverständlich ,im politischen Souterrain zu verorten ist‘. Unabhängig der angeblichen und vermeintlichen Expertise dieser ORF-genehmen ,Fachleute‘ stellt sich jedoch die Frage, ob dem geneigten Fernsehpublikum nicht entsprechend dem Paragrafen 4 des ORF-Gesetzes die ,Unabhängigkeit‘ zumindest in der Einmoderation mitgeteilt werden sollte oder gar – man traut es sich ja kaum auszusprechen – müsste.

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