Eine seltsame Befragung von Sebastian Kurz in der „ZIB2“ führte wieder einmal zu Hasspostings beim „Standard“.

Bild: Bundesministerium für Äußeres / Wikimedia (CC BY 2.0)
#hassimnetz nach ORF-Interview: Kanzler selbstverliebter Giftzwerg

In der gestrigen ZIB2 war Bundeskanzler Sebastian Kurz bei Armin Wolf als Interviewpartner zu Gast. Hauptthema war eigentlich die Steuerreform, jedoch wurde Kurz auch über die Aussage seines Vizekanzlers HC Strache in der Kronen-Zeitung bezüglich „Bevölkerungsaustausch“ befragt.

Das Wort „Bevölkerungsaustausch“ gehöre nicht zu seinem Sprachgebrauch und sei ein Wort der Rechten in Europa. Für ihn ist das Wort sachlich falsch gewählt, da zwar eine Masseneinwanderung nach Österreich und Europa stattfindet, aber kein Austausch, da es kaum Menschen aus Europa gäbe, die in die Herkunftsländer der Migranten ziehen würden.

Kritik an SPÖ

In dem Interview kritisiert Kurz dafür die SPÖ, mit der er auch schon in Koalition war und deren Jugendorganisation „grausliche Proteste gegen den Papst“ veranstaltet. Die Jugendorganisation verehre Lenin, der Millionen …“. Weiter konnte er das nicht ausführen, da er umgehend von Armin Wolf, dem diese Wahrheit möglicherweise unangenehm ist, unterbrochen wurde.

Dieses Interview wurde auch im Standard mit dem Titel „Sebastian Kurz bei Armin Wolf: Was den Kanzler anwidert“ kommentiert. Und leider, wie so oft, finden sich darunter – diesmal auf facebook – Hasspostings, die trotz angeblicher Qualitätskontrolle an die Öffentlichkeit gelangten.

So schreibt zum Beispiel Katharina B.:

Wah, dieser selbstverliebte Giftzwerg, wie er sich als Übervater gegenüber Menschen aufspielt, die altermäßig selbst seine Eltern sein könnten. Hass, Hass, Hass!


screenshot Sandard-Froum/facebook, 01.05.2019

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