Bald ein gewohntes Bild in deutschen Städten?

Bild: Antonio Melina/Agencia Brasil / Wikimedia (CC BY 3.0 BR)
Bevölkerungsaustausch: „Mohammed“ bereits häufigster Vorname in Berlin

Lange als „rechtsextreme Verschwörungstheorie“ abgetan, wird in Berlin schon jetzt deutlich, wie sich die Bevölkerung der deutschen Bundeshauptstadt in Zukunft zusammensetzen wird: Die „Gesellschaft für deutsche Sprache“ (GfdS) kommt in ihrem aktuellen Ranking der beliebtesten Vornamen für Neugeborene zu einem erschreckenden Ergebnis: Während auf den ersten Blick „klassische“ deutsche Namen wie Marie, Sophie oder Maria bei den Mädchen oder Paul und Leon bei den Eltern der Neugeborenen in der Bundesrepublik besonders hoch im Kurs zu stehen scheinen, ergibt vor allem die Analyse der Erstnamen einen aufschlussreichen Einblick.

Mohammed häufigster Erstname der Berliner Neugeborenen

Die GfdS verzeichnet hier nicht nur die am häufigsten vergebenen Vornamen, die sowohl Erst-, als auch Zweitnamen umfassen (z.B. Sophie Marie oder Paul Max), sondern auch den am häufigsten vergebenen Erstnamen für Neugeborenen – in allen Schreibweisen. Wenig überraschend erreicht der Name „Mohammed“ unter den Berliner Neugeborenen im Jahr 2018 den ersten Platz im Ranking der am häufigsten vergebenen Vornamen. So berichtet die Geschäftsführerin der „Gesellschaft für deutsche Sprache“ Dr. Andrea-Eva Ewels der deutschen BILD-Zeitung:

„Von den insgesamt 22 177 Jungen, die 2018 in Berlin geboren wurden, bekamen genau 280 den Namen Mohammed“.

Zum Vergleich: Die Namen Emil und und Louis wurden mit insgesamt 234 bzw. 244 neugeborenen Namensvettern deutlich weniger repräsentiert als der arabische Name „Mohammed“, während sich die Situation der neuvergebenen Erstnamen in den letzten Jahrzehnten dramatisch entwickelt hat: So führten noch vor wenigen Jahrzehnten die deutschen Namen Katharina und Christian lange die Tabelle der Neugeborenen-Namen an.

Aus der Praxis, nicht nur Erst-, sondern auch Zweitnamen zu erfassen, ergeben sich die in den Massenmedien häufig kolportierten Berichte über die unzähligen Leons, Pauls und Jonas‘ unter den neugeborenen Jungen und den Emmas und Sophies unter den Mädchen, die heutzutage in der Bundesrepublik geboren werden. Bei genauerem Hinsehen ergibt sich jedoch ein ganz anderes Bild, das wenig Hoffnung für die Zukunft der Berliner macht.

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