Gerd Bacher hätte Armin Wolf nach seinem Interview mit dem „Stürmer“-Vergleich an den Ohren aus dem Studio der „ZiB 2″ gezogen“

Bild: ORF/Thomas Ramstorfer
Gehört Armin Wolf an den Ohren aus dem ORF-Studio gezogen?

Das eigenartige Interview des ORF-Journalisten Armin Wolf führt nun auch zu einer Reaktion des größten Fernseh-Macher Europas und  früheren Leiter der ORF-Rechtsabteilung bei Generaldirektor Gerd Bacher, Helmut Thoma. In einem Beitrag in der Kronen-Zeitung anlässlich seines 80. Geburtstages, spricht Thoma über den Zustand des ORF.

Streichung der GIS

Zur allgemeinen Diskussion über die Finanzierung des ORF meint er gegenüber der Krone, dass ein Gebührenfinanzierung nicht notwendig sei und die Streichung der GIS auch nicht die Unabhängigkeit des ORF gefährde: 

Streicht die Bundesregierung die GIS, dann bringt das jedem Österreicher 300 Euro, das ist eine zusätzliche kleine ,Steuerreform‘. 

Auch alle Richter werden in Österreich aus dem Budget bezahlt – und niemand zweifelt an deren Unabhängigkeit.

Konsequenzen für Armin Wolf

Zum umstrittenen „Stürmer“-Vergleich in der ZIB 2, stellt er fest, dass es unter der Leitung des früheren Generaldirektors Bacher klare Konsequenzen gegeben hätte:

Dass diese Interviewführung von Armin Wolf im ORF ohne Folgen bleibt, ist nicht zu verstehen – Gerd Bacher hätte Armin Wolf nach seinem Interview mit diesem ,Stürmer‘-Vergleich an den Ohren aus dem Studio der ,ZiB 2′ gezogen und gesagt: ,Jetzt reicht’s!‘

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