Der Samariter-Bund versinkt in Skandalen

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Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bundes veruntreut „Flüchtlingsmillionen“

Es ist „der“ Skandal um den deutschen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Ein Mitarbeiter veruntreute mit Hilfe von gefälschten Rechnungen mehrere Millionen Euro. Nun stellte sich heraus, dass die Summe noch höher ist, als bisher gedacht: Es geht um zehn Millionen.

ASB positioniert sich lieber gegen Rechts

Der Arbeiter-Samariter-Bund hat eine lange und traditionsreiche Geschichte. Seit mehr als 130 Jahren engagiert sich die Hilfsorganisation für Sanitätszwecke wie den Rettungsdienst, den Krankentransport oder den Katastrophenschutz. Auch die Flüchtlingsbetreuung hat sich der Bund wie viele wohltätige Organisationen auf die Fahne geschrieben. Und wie eben so viele Organisationen hat leider auch der ASB in Folge der Flüchtlingskrise seine politische Neutralität aufgegeben und ist in das rot-grüne Lager abgerutscht. Welches Gedankengut im ASB vorherrscht, wurde bereits im Oktober deutlich. So stand er damals negativ in der Presse, da er offensichtlich Patrioten verteufelte. Wie die Kieler Nachrichten berichtet haben, hatte der ASB den Mitgliedern der AfD Erste-Hilfe-Kurse untersagt.

„Asylbewerber sind unschätzbar“

Bei großen Wohltätigkeitsorganisationen wie dem ASB fließen große Summen an Spendengeldern und Mitgliedsbeiträgen. Hier wird an das Gute im Menschen appelliert. Auf ihrer Netzpräsenz wirbt auch der österreichische Ableger des Samariterbundes für Spenden für Flüchtlinge:

Die finanziellen Mittel sind knapp bemessen und reichen nur für das Nötigste wie Essen, Duschgel und Zahnpasta. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie Deutschkurse und für die jungen Flüchtlinge Hausaufgaben-Betreuung. Sie ermöglichen ein abwechslungsreiches Freizeitangebot und notwendige, der Jahreszeit angepasste, Kleidung.

Was für ein Bild von Flüchtlingen vermittelt werden soll, findet sich bei weiterer Recherche auf der Netzseite. So heißt es im Artikel „Mustafa ist ein Geschenk“:

Asylbewerber sind unschätzbar. [.] Mustafa war vom ersten Tag an besonders aufmerksam, freundlich, extrem loyal, äußerst motiviert und kommt bei den Gästen bestens an.

Ein Ende des Betrugsskandals ist nicht in Sicht

Doch scheint beim ASB nicht jede Spende an „Flüchtlinge“ wie Mustafa geflossen zu sein. Im Gegenteil, die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt seit Monaten in einem riesigen Betrugs Skandal. Ein ehemaliger leitender Mitarbeiter des ASB hat um die 10 Millionen Euro veruntreut. Er hat zahlreiche fiktive Rechnungen erstellt.

Wie die Neue Westfälische berichtet, ist die Summe, um welche es sich handeln soll, stark gestiegen. Die Stellung von wohltätigen, traditionsreichen Organisationen wie die des Samariterbunds ist hoch. In der heutigen Gesellschaft scheinen sie einen unangreifbaren Status zu genießen. Die Menschen „welche schon länger hier leben“ sollten jedoch in Zukunft zweimal überlegen, an wen sie ihr ehrlich verdientes Geld spenden. Denn ein Ende des Skandals ist nicht in Sicht: Gegen weitere Beteiligte wird ermittelt.

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