Die SPÖ-Studenten sind erneut mit einer antidemokratischen Attacke gegen den RFS aufgefallen.

Foto: Bild: SPÖ Presse und Kommunikation (CC BY-SA 2.0)
ÖH-Wahl: SPÖ-Studenten zeigen ihre antidemokratische Seite

Im ÖH-Wahlkampf gibt es einen neuen Skandal von Seiten des VSStÖ (Verband sozialistischer Student_Innen Österreich): Der Chemiestudent Robin Poller ist nicht nur SPÖ-Mitglied, sondern tritt auch für die SPÖ-nahe Studentenorganisation an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (LFU) zur Wahl an. Poller, der 2016 sogar in den Vorstand des VSStÖ Tirol gewählt wurde, hat sich nun eine unfassbare Entgleisung geleistet, wie aus einer Pressemitteilung der Tiroler Freiheitlichen hervorgeht: Er drohte einem Mitglied des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) und drängte ihn unterschwellig, seine Kandidatur an der LFU für die Studienvertretung Chemie zurückzuziehen. 

Pikant: Drohung erfolgte vor offizieller Kandidatur 

Hätte der Freiheitliche seine Kandidatur an der Universität Innsbruck zurückgezogen, hätten vor allem die sozialistischen Studenten davon profitiert: Es wären damit nämlich genauso viele Kandidaten aufgestellt, wie es Mandate für die Studienvertretung gibt – damit hätte jeder Kandidat automatisch ein Mandat erhalten.

Besonders auffällig ist hierbei, dass die Drohungen des SPÖ-Studenten bereits einige Tage vor der öffentlichen Bekanntmachung der Kandidaturen geschah – um eine mögliche Datenschutzverletzung zu ermitteln, wurde bereits eine Anzeige bei der Datenschutzbehörde erstattet.

RFS-Walch: Verhalten zeigt demokratieverachtende Gesinnung

Der Spitzenkandidat des RFS an der LFU, Fabian Walch, zeigt sich entsetzt über die neuerliche Entgleisung des VSStÖ:

Dass ein Vertreter des VSSTÖ meint, anderen die Kandidatur absprechen zu können, offenbart das wahre Demokratieverständnis der Sozialisten. Die studentischen Vertreter der SPÖ haben aber ja schon immer eine besondere Nähe zum demokratieverachtenden Kommunismus gelebt. Es ist aber ein gutes Zeichen, dass unsere Kandidatur für derartiges Nervenflattern bei den Mitbewerbern sorgt.

Walch bleibt jedoch positiv, was den zukünftigen Kampf für Demokratie und Meinungsfreiheit an der Hochschule betrifft:

Wir Freiheitlichen Studenten stehen für Meinungsvielfalt und demokratische Pluralität. Dafür werden wir weiterhin einstehen und uns auch nicht von der Universität verdrängen lassen.

Nicht der erste Angriff auf Freiheitliche Studenten

Bereits im April kam es zu einem anderen Eklat an der Leopold-Franzens-Universität: Ein Wirtschaftsrecht-Student wurde nach mehreren Semestern zuverlässiger Mitarbeit aus der von der Aktionsgemeinschaft geführten Fachschaft-Jus geworfen, als er seine Kandidatur für die Freiheitlichen Studenten ankündigte. Vorfälle wie diese zeigen, dass bei vielen Fraktionen in der ÖH noch immer stark an Toleranz gegenüber patriotischen Studenten mangelt.

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