Vizekanzler HC Strache mit der RFS-Spitzenkandidatin Tatjana Schraml.

Foto: Bild: z.V.g.
ÖH Wahlen vor der Tür – freiheitliche Studenten trotzen linkem Meinungs-Diktat an den Unis

Noch in diesem Monat wählen die österreichischen Studenten von 27. bis 29. Mai eine neue Studienvertretung. Zahlreiche Fraktionen stellen sich zur Verfügung. Die Wahlbeteiligung sinkt allerdings seit Jahren kontinuierlich. 2017 gab es lediglich eine Beteiligung von nur noch 24,5 Prozent aller Wahlberechtigten.

Neben dem Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) mit ihren Spitzenkandidaten Tatjana Schraml und Lukas Heim messen sich der Verband Sozialistischer Studenten (VSSTÖ), die schwarze Aktionsgemeinschaft (AG), die Unabhängigen Fachschaftslisten Österreichs (FLÖ), GRAS, JUNOS und weitere kleinere Fraktionen wie die kommunistischen Studentenverbände oder die Satirefraktion „No Ma´am“.

RFS als Pendant zum Linksextremismus

Da die österreichischen Hochschulen und speziell die Universität Wien Horte des organisierten Linksextremismus sind, ist es gerade in diesem Bereich anspruchsvoll, aufgrund des massiven Hasses, der von einer pseudo-toleranten Clique entgegengebracht wird, als nationale, heimatliebende Fraktion Fuß zu fassen.

Dennoch bleiben die Freiheitlichen standhaft. Trotz zahlreicher untergriffiger Attacken in den vergangenen Jahren, sowohl verbal wie auch körperlich, widersetzt sich die Fraktion der linken Gesinnungsdiktatur an den Universitäten. Dies beweist nicht nur Rückgrat, sondern auch die Entschlossenheit, freiheitliche Politik ebenso auf Hochschulebene durchzusetzen, wie man es bereits auf Bundesebene geschafft hat.

Gewürdigt wurde dieses Engagement am vergangenen Montag durch hohen Andrang beim RFS-Stammtisch in der Wiener Reichsratsstraße. Zahlreiche Interessenten und Funktionäre, darunter EU-Spitzenkandidat Harald Vilimsky und Vizekanzler Heinz-Christian Strache, besuchten die Veranstaltung. Strache betonte in einer kurzen Rede, wie wichtig der Gemeinschaftssinn innerhalb einer Fraktion ist, um Ziele zu erreichen und Widerständen standzuhalten.

VSSTÖ greift auf kommunistische Methodik zurück

Dank des sozialistischen Studentenverbandes hat der ÖH-Wahlkampf bereits seinen ersten Skandal. An der Innsbrucker Leopold-Franzens-Universität (LFU) liegen auf linker Seite anscheinend die Nerven blank. Robin Poller vom VSSTÖ drohte einem freiheitlichen Fraktionsmitglied unterschwellig per Nachricht und forderte ihn auf, seine Kandidatur für die Vertretung Chemie zurückzuziehen.

Die Intention dahinter erklärt der freiheitliche LFU-Spitzenkandidat Fabian Walch in einer Presseaussendung:

Mit seinem Rückzug, so wusste Poller, wären nur noch gleich viele Mandate wie Kandidaten zu vergeben gewesen. Besonders pikant dabei ist überdies, dass es vergangene Woche vor der Kundmachung der Wahllisten und Kandidaturen geschehen ist. Das heißt, dass auch eine Verletzung des Datenschutzes im Raum steht. Eine Anzeige diesbezüglich erging bereits an die Datenschutzbehörde.

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