Obwohl Manner Parteiwerbung mit ihren Schnitten untersagt, werben rote Gewerkschafter ungeniert darauf.

Foto: Bild: z.V.g.
Schon wieder Parteiwerbung mit Manner – nächster roter Skandal im EU-Wahlkampf

Die Roten sorgen anlässlich des laufenden EU-Wahlkampfs für den nächsten Skandal. Aktuell verteilt die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) Manner-Schnitten im Wiener AKH und ersucht, „wählen zu gehen“. Gemeint ist freilich die EU-Wahl, obwohl die FSG dort gar nicht antritt – wenngleich mit Evelyn Regner eine der Kandidaten eine Gewerkschafterin ist. Mehrere Mitarbeiter haben sich an unzensuriert gewendet.

Manner wehrt sich gegen Parteiwerbung

Pikant daran: Auf den Schnitten-Packungen ist das Logo der FSG aufgeklebt worden, obwohl Manner Werbung auf ihren Schnitten für politische Zwecke untersagt. In faktisch allen öffentlichen Stellungnahmen – auch unzensuriert.at ersuchte anlässlich des Vorfalls bei der Landtagswahl im Vorjahr in Salzburg (Stichwort „Marlene mag man eben“) um Stellungnahme – hieß es:

Wir haben im vorliegenden Fall keine Zustimmung zu einer Nutzung erteilt und werden dies auch in Zukunft bei keiner politischen Partei tun.

Warum ausgerechnet die FSG privilegiert sein dürfte und von Manner eine Zustimmung erhalten haben könnte, Manner-Schnitten für politische Werbung zu verwenden, dazu wird unzensuriert.at sowohl Manner als auch die FSG befragen. Interessant wird es, ob Manner nun auch wirklich rechtliche Schritte setzen wird. Ob die SPÖ mit ihrem Kandidaten Andreas Schieder Konsequenzen ziehen wird?

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