Ausgerechnet 88 Euro verlangen die roten Wirtschaftstreibenden als Mitgliedsbeitrag. Haben sie nicht gewusst, dass „88“ ein Nazi-Code ist?

Bild: z.V.g.
Roter Wirtschaftsflügel mit Nazi-Code? Erlagschein mit 88 Euro Mitgliedsbeitrag

Wie unzensuriert exklusiv zugetragen wurde, verlangt der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband (SWV) Niederösterreich ausgerechnet 88 Euro an Mitgliedsbeitrag. 88 Euro? Das geht aber jetzt nun wirklich nicht! Denn „88“ das ist ja eine ganz besonders böse Zahl! Das ist ja ein Nazi-Code, steht für Adolf Hitler – ein Skandal!

Kommentar von Unzensurix

Wir erinnern uns: Da gab es diesen bösen Herwig Götschober. Der arbeitet im Ministerkabinett von Bundesminister Norbert Hofer und hat als Telefonklappe 8818. Dass er dafür nichts kann, das zählt freilich nicht. Zur Info: Die Klappe gab es schon, bevor Götschober angestellt wurde. Die Grünen witterten das Schlimmste und zogen mit allen Geschützen gegen diesen „nicht unbeleckten Jungspund“ (Zitat Maria Windhager = Anwältin der Grünen und anderer). Deswegen gibt es auch ein rechtliches Nachspiel wegen übler Nachrede, das Götschober in erster Instanz gewonnen hat.

Im August letzten Jahres gab es einen anderen handfesten Skandal. Da lud ein Freiheitlicher zu einer Wanderung ein und die Strecke ist allen Ernstes genau 8,88 Kilometer lang! Der freiheitliche Gemeinderat versicherte, dass es sich um keinen Nazi-Code handelte. Dennoch meldete sich der vollkommen unparteiische ORF-Bonze Armin Wolf via Twitter zu Wort und meinte fast spöttisch, dass es sich nur um einen Zufall handeln könne. Auch der grüne und bald ehemalige EU-Abgeordnete Michel Reimon gibt seinen Senf dazu. Nicht unterwähnt bleiben soll, dass es auf Nummerntafeln gewisse Kennzeichen nicht mehr geben darf. Dazu zählt freilich auch die böse „88“.

Linker Aufschrei ante portas?

Jetzt aber wieder zurück zum roten Wirtschaftsverband. Aufgrund der exklusiven Information, die nun das Licht der Öffentlichkeit erblickt, erwarten wir uns jetzt natürlich einen heftigen medialen Aufschrei. Die linke Twitteria – an der Spitze der Wolf – mögen von Burgenland bis Vorarlberg allesamt diese offensichtliche Nazi-Anspielung kritisieren. Freilich muss es doppelseitige Berichte (oder noch mehr) im Falter, Österreich, Standard und allen anderen Mainstreammedien geben. Natürlich mit „Experten“ des Dokumentationsarchivs des Österreichischen Widerstandes (DÖW).

Nicht fehlen dürfen die gewohnten Distanzierungsaufforderungen! Alles hat sich von jedem zu distanzieren. Die volle Verantwortung für diesen Nazi-Skandal dürfen dann, Joy Pamela Rendi-Wagner, Thomas Protz – Pardon, Thomas Drozda, Jörg Leichtfried und ein paar andere Genossen übernehmen. Sie müssen sich besser gestern als heute entschuldigen und zurücktreten. Und irgendwie müssen sich natürlich auch die Freiheitlichen distanzieren. Denn die MÜSSEN das ja alles gewusst haben, was da für Sachen im roten Wirtschaftsflügel getrieben werden!

Julia Herr wird SPÖ-Vorsitzende

Julia Herr, die sich vor kurzem bei einer Mahnwache engagiert in Szene gesetzt hat, übernimmt die Partei und alles wird gut. Der Mitgliedsbeitrag vom SWV muss dann natürlich auf 87,99 Euro gesenkt werden. Generell muss es ein Verbot dafür geben, dass eine Leistung genau 88 Euro kosten darf. Lieber um einen Cent abrunden. Wer 88 Jahre alt wird, der wird um ein Jahr jünger gemacht. Und übrigens: Der Staatsanwalt hat sicher längst seine Arbeit aufgenommen.

Es darf gelacht werden. Heute ist zwar nicht der 1. April, aber Satire darf alles – fast alles.

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