Sebastian Kurz will die Entlassung des erfolgreichen Innenminister Herbert Kickl.

Bild: BMI/Gerd Pachauer
Kurz entlässt Kickl: Freiheitliche Regierungsmitglieder folgen

Nachdem der Kurz-Machtplan nicht aufging, die FPÖ zur Übergabe des Innenministeriums an die ÖVP zu nötigen, soll der Innenminister nun „entlassen“ werden.

Gestern Abend kündigte Kanzleramtsminister Gernot Blümel in der ORF-ZIB2 an, dass Bundeskanzler Sebastian Kurz den erfolgreichen Innenminister Herbert Kickl zur Entlassung vorschlagen wird. 

Wenn Kickl geht, gehen alle freiheitlichen Regierungsmitglieder

Schon am späten Nachmittag, also vor der Ankündigung der Entlassung des Innenministers, kündigte die FPÖ an, dass bei einer Abdankung Kickls auch die freiheitlichen Regierungsmitglieder folgen werden:

Sollte die ÖVP Herbert Kickl als Bundesminister für Inneres tatsächlich abberufen wollen, werden die freiheitlichen Regierungsmitglieder ihre Rücktritte verbindlich in Aussicht stellen. Eine geordnete Amtsübergabe soll gewährleistet werden.

Am späten Abend in der ORF-Diskussion „Im Zentrum“ stellt der FPÖ-Klubobmann Walter Rosenkranz dazu klar, dass es selbstverständlich zu einer geordneten Übergabe der Regierungsgeschäfte seitens der freiheitlichen Minister kommen wird.

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