In Acarigua forderte ein Gefangenenaufstand viele Tote und Schwerverletzte.

Foto: Bild: edward enrique Jerez / Wikimedia (CC-BY-3.0)
Venezuela: 30 tote Häftlinge und viele Verletzte bei Gefängnisaufstand

Die staatliche Macht des sozialistischen Regimes unter Staatspräsident Maduro in Venezuela bröckelt weiter massiv ab. Am 24. Mai kam es zu einem Gefangenenaufstand in der Häftlingssammelstelle in Acarigua im Bundesstaat Portuguesa. Resultat der Revolte sind 30 tote Häftlinge und 19 zum Teil lebensgefährlich verwundete Gefängnisbeamte. Die Gefangenen hatten sich schwer bewaffnet und waren mit Schusswaffen und Handgranaten auf ihre Bewacher losgegangen.

Grund für die Revolte war das Verbot von Verwandtenbesuchen seit Ostern und damit die Verhinderung von Lebensmittelspenden durch diese an die Gefangenen.

Staatliche Verwaltung in Venezuela bricht zusammen

Schon seit Jahresbeginn bricht die staatliche Verwaltung immer mehr zusammen. Lebensmittel- und Medikamentenzuteilungen  durch die öffentliche Hand gibt es defacto nicht mehr, die Stromzufuhr ist auch immer wieder unterbrochen und es gibt keinen Benzin, obwohl Venezuela ein Erdölstaat ist. Und dazu kommt, dass immer mehr ehemalige Spitzenrepräsentanten des Regimes überlaufen, wie zuletzt der Geheimdienstchef, der sich dem US-Geheimdienst CIA angedient hat.

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