Die Bürgermeisterin des Berliner Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg ruft zur Enteignung eines Leihfahrrad-Anbieters auf.

Foto: Bild: Baldesteinemanuel326 / wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Berlin: Grüne Bürgermeisterin ruft zu schwerem Diebstahl und Enteignung auf

Es dürfte der neueste Trend unter den gelangweilten Berufsdemonstranten von heute sein: Leihfahrräder stehlen. In Videos und Internetplattformen nennt sich das „Mobike&Co enteignen“. Was offensichtlich schon seit längerem in der linken Szene zum Kult geworden ist, propagiert nun auch die Bürgermeisterin des Berliner Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg offiziell im Internet. Monika Herrmann von den Grünen teilte bereits vor einem Monat ein entsprechendes Video auf Twitter, seither gehen die Wogen in sozialen Netzwerken hoch.

Linker „Kult“ Fahrräder stehlen

In besagten Videobeitrag ist ein Mann in Jeans und dunklem T-Shirt zu sehen, der die bekannten orangen Leihfahrräder nach Hause mitnimmt. Aber nicht durch legales Ausborgen, sondern indem er den GPS-Empfänger abmontiert und das ganze mit einem aggressiven Sprechgesang begleitet.

Mittels Trennschleifer zerstört er dann das Schloss und sprüht Felgen sowie Rahmen in einer anderen Farbe an, damit es unkenntlich wird. Ziel hinter der Enteignungsaktion ist der kommunistisch anmutende Gedanke, dass alle in der Stadt ein Fahrrad zur Verfügung haben sollten. Als ob es die nicht zu kaufen – oder eben billig auszuborgen – gebe. Am Ende des Videos wird darum der Text „Fahrräder für alle? Leicht gemacht! Holen wir uns die Stadt zurück – Stück für Stück und jeden Tag“ eingeblendet.

Privateigentum soll „zurückgeholt“ werden

Spinnt man diesen Gedanken weiter, wäre wohl bald auch kein Brot, keine Klobrille, kein Fernseher, keine Uhr, kein Auto oder sonstiges Privateigentum mehr von der „Rückholaktion“ verschont und die Stadt würde in Plünderung und Chaos enden. Eine Vision, wie sie nur Linke entwickeln können.

Auf Nachfrage der Berliner Zeitung gab Frau Herrmann lediglich an, das Video geteilt zu haben, was noch nicht heiße, dass es ihre Zustimmung finde, sie wollte lediglich darauf aufmerksam machen. Worauf genau, ließ sie allerdings gegenüber dem Medium unbeantwortet und so erstattete auch der Anbieter „Mobike“ bereits eine Anzeige.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link