Der Grazer Schlossberg gab der Spezialeinheit den Namen – sie beendete die Häufung von Raubüberfällen in Graz.

Bild: Leunert / pixabay.com
Grazer „Gruppe Schlossberg“ erwischte 20 Straßenräuber aus aller Herren Länder.

Nach drei Monaten wird die Ermittlungsgruppe „Schlossberg“ in Graz Ende Mai wieder aufgelöst: Die Beamten klärten insgesamt 19 teils versuchte Raubüberfälle auf, 20 Tatverdächtige wurden ausgeforscht. Die Ermittlungsgruppe war am 1. März eingerichtet worden, da sich seit Ende des Vorjahres die Raubüberfälle im Großraum Graz gehäuft hatten – mehr dazu in Polizei gründete Arbeitsgruppe „Schlossberg“ (1.3.2019); schon nach wenigen Tagen wurden erste Fahndungserfolge verkündet.

Buntes Volk von Multikriminellen

Die ausgeforschten Verdächtigen – im Alter von 16 bis 39 Jahren – sollen in verschiedenen Zusammensetzungen sowie auch als Einzeltäter Raubüberfälle begangen haben; sie kommen aus der Russischen Föderation (neun), Österreich (fünf) und jeweils einmal Bosnien und Herzegowina, Serbien, Kroatien, Syrien, Irak und Ungarn. Welchen „Hintergrund“ die „Österreicher“ haben, wurde nicht im Detail mitgeteilt.

Zusätzlich zu Rauben auch 40 Einbrüche geklärt

Während der Ermittlungen wurden zusätzlich rund 40 Einbruchsdiebstähle in Graz geklärt, die von den Räubern begangen worden sein dürften. Einige der Verdächtigen befinden sich in Haft. „Die Polizei war durch diese Serie an Gewalttaten gefordert und hat bewiesen, dass durch Flexibilität und enge Zusammenarbeit großartige Erfolge verzeichnet werden können“, so Landespolizeidirektor Gerald Ortner. Nun wird die Gruppe „Schlossberg“ wieder aufgelöst, die Ermittler arbeiten in ihren Bereichen weiter. Quelle: orf.at

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