Nordkoreas Diktator Kim soll eigene Diplomaten nach Gipfeltreffen mit den USA hinrichten haben lassen.

Bild: The White House from Washington, DC / Wikimedia
Nordkorea: Diktator Kim Jong-un soll Sondergesandten hingerichten haben lassen

Nordkoreas kommunistischer Diktator Kim Jong-un soll sich nach dem Scheitern des Gipfeltreffens mit den USA in Hanoi wieder ganz auf „Säuberungsmodus“ befinden. So soll er laut Berichten in südkoreanischen Tageszeitungen seinen Sondergesandten für die USA, Kim Hyok-chol, bereits im März hinrichten haben lassen. Kim Hyok-chol soll nach seiner Rückkehr mit dem Flugzeug noch auf dem Mirim-Flughafen bei Pjöngjang von Kims Geheimdienstmitarbeitern erschossen worden sein.

Kim Hyok-chol war einer der höchsten außen- und sicherheitspolitischen Geheimnisträger und hatte gemeinsam mit dem US-Gesandten Stephen Biegun das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Kim vorbereitet und organisiert.

Vier weitere Außenamtsmitarbeiter sollen getötet worden sein

Wie die südkoreanischen Medien weiter berichten, sollen neben Kim Hyok-chol weitere hochrangige nordkoreanische Diplomaten auf Weisung des Diktators ermordet worden sein. Weitere Repräsentanten und Mitarbeiter sollen in einem nordkoreanischen Todes-Arbeitslager verschwunden sein, aus dem sie wohl nicht mehr lebend herauskommen werden.

In diesem Zusammenhang werden medial der Name der Englisch-Übersetzerin Kims, Shin Hye-yong sowie des kommunistischen Spitzenfunktionärs Kim Yong-chol genannt. Kim Yong-chol hatte in den vergangenen Monaten die Atomverhandlungen mit US-Außenminister Mike Pompeo geführt.

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