An der Staatsgrenze zu Slowenien wollten zwei Syrer fünf Landsleute ohne Papiere ins Land holen – doch das misslang.

Bild: User:My Friend / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0-migrated)
Grenzkontrollen wirken: Syrer wollten fünf Illegale aus Slowenien „importieren“ – vergeblich

Am 30. Mai gegen 8.00 Uhr wurde ein 26-jähriger, in Deutschland wohnhafter Mann aus Syrien bei der Einreise mit seinem Pkw aus Slowenien von Grenzpolizeibeamten der PI Kärnten-West FGP am Grenzübergang Karawankentunnel, Bezirk Villach-Land, kontrolliert. Dabei wurde festgestellt, dass er und sein Beifahrer, ein 36-jähriger Mann, ebenfalls aus Syrien, zwar eine Aufenthaltsberechtigung für Deutschland sowie gültige Reisedokumente vorweisen konnten.Die fünf in seinem Fahrzeug mitreisenden syrischen Staatsbürger hingegen hatten keine Reise- bzw. Personaldokumente bei sich.

Illegale nach Slowenien zurückgewiesen

Die beiden Männer wurden auf Grund des Verdachtes der Schlepperei vorläufig festgenommen. Die Amtshandlung wurde in der Folge vom Landeskriminalamt, Ermittlungsbereich 10 (Menschenhandel u. Schlepperei) übernommen. Die fünf Illegalen wurden einvernommen und gaben an, dass die beiden Festgenommenen sie unentgeltlich mitgenommen hätten. Sie wurden in der Folge zurückgewiesen und den Beamte der slowenischen Grenzpolizei übergeben. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt/WS ordnete die Anzeige auf freiem Fuß der beiden Schlepper an. Quelle: LPD Kärnten

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