Die Donauinsel sollte eigentlich ein Erholungsparadies für Wiener sein – verkommt aber immer mehr zum Tummelplatz krimineller Ausländer.

Bild: Bwag - Wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0-AT)
Afghanen wollten Streit mit Messer-Duell schlichten – ein Schwerverletzter

WEGA-Einsatz am Freitag Abend auf der Wiener Donauinsel: Acht Afghanen waren auf einem Trainingsplatz aneinandergeraten. Im Zuge eines „Duells“ stach ein 19-Jähriger mehrmals auf einen 20-Jährigen ein. Dieser wurde schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dem Verdächtigen und seinen Begleitern gelang die Flucht. Der 19-Jährige ist der Polizei allerdings namentlich bekannt. Hintergrund der Auseinandersetzung dürfte ein Streit im Drogenmilieu sein.

„Angelegenheit aus der Vergangenheit“ regeln

Das spätere Opfer trainierte gegen 22.30 Uhr mit zwei weiteren Männern rund 100 Meter stromabwärts der Reichsbrücke auf einem Sportplatz. Plötzlich tauchten weitere fünf Männer auf, die sie bereits kannten. Der 19- und der 20-Jährige seien dann aus den jeweiligen Gruppen herausgetreten, schilderten die Zeugen. Laut deren Angaben wollten die beiden „eine Angelegenheit aus der Vergangenheit mit einem Duell regeln“, berichtete Polizeisprecher Paul Eidenberger.

19-Jähriger stach dreimal zu

Erst drohte der 19-Jährige seinem Gegenüber verbal, dann jedoch griff er an und stach dreimal auf den 20 Jahre alten Landsmann ein. Das Quintett ergriff danach die Flucht. Der 20-Jährige erlitt Stichverletzungen am Rücken, in der Leiste und am Oberschenkel, sagte Eidenberger. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, er schwebte jedoch nicht in Lebensgefahr.

Tatverdächtiger bereits polizeibekannt – aber nicht abgeschoben

Mit einem Großaufgebot an Kräften fahndete die Polizei danach nach den Flüchtigen, unter anderem mit Hubschrauber und Polizeidiensthunden – doch die Suche blieb vorerst erfolglos. Gegen den namentlich bekannten Verdächtigen soll nun eine Festnahmeanordnung bei der Staatsanwaltschaft erwirkt werden. Alle acht Männer sind im übrigen bereits amtsbekannt. Die Ermittler vermuten einen Streit im Drogenmilieu. Quelle: krone.at

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