Ist der Journalist Heribert Prantl von der „Süddeutschen“ ein mediale Strippenzieher beim „Ibiza-Video“ gegen die FPÖ?

Bild: blu-news.org / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
Heribert Prantl: Medialer Strippenzieher bei Kommandoaktion „Ibiza-Video“?

Dass das „Ibiza-Video“ längst nicht nur innenpolitische Komponenten und Hintergründe in Österreich hat, sondern wohl ein „europäisches Projekt“ war und ist, ist interessierten Beobachtern längst klar geworden. Von großem Interesse ist hier auch die Rolle bundesdeutscher Medien, wie der Süddeutschen Zeitung oder des Nachrichtenmagazins Spiegel, die ja an der Verbreitung des illegalen Filmmitschnitts ab dem 17. Mai 2017 an vorderster Front dabei gewesen sind.

„Süddeutschen“-Chefredakteur mit Verbindungen zum „Spiegel“

Eine nicht unbedeutende Rolle könnte hier wohl auch dem langjährigen Süddeutschen-Chefredakteur Heribert Prantl zukommen, der sich erst kürzlich mit eindeutig zweideutigen Kommentaren zum „Ibiza-Video“ und seinen Folgen für die österreichische Innenpolitik zu Wort gemeldet hat.  Ein Fungieren als medialer Strippenzieher bei der Kommandoaktion „Ibiza-Video“ würden ihm schon manche zutrauen.

Dass er privat mit der Tochter des Spiegel-Gründers Rudolf Augstein, Franziska, seit Jahren ein Paar ist, ist im Zusammenhang mit dem „Ibiza-Video“ auch nicht uninteressant. Franziska Augstein ist unter anderem auch Miteigentümer des Spiegels. Wohl nur ein Schelm, wer da an eine mögliche Verbindung und einen Informationsaustauch im Vorfeld der Veröffentlichung des in petto gehaltenen „Ibiza-Videos“ denkt.

Prantl polemisierte bereits im Wahlkampf 2017 gegen FPÖ

Bereits im Wahlkampf 2017 polemisierte Prantl heftig gegen die FPÖ, erinnerte sich wohlwollend an die EU-Sanktionen 2000 gegen die erste schwarz-blaue Regierungskoalition. Gegen die FPÖ wetterte er damals, indem er sie als „halbbraun, rassistisch und fremdenfeindlich“ abqualifizierte:

Vor bald 18 Jahren hat die EU Sanktionen gegen Österreich verhängt, als sich die konservative ÖVP-Regierung von Wolfgang Schüssel von Jörg Haider und seiner halbbraunen, rassistischen und fremdenfeindlichen FPÖ stützen ließ. Diese Sanktionen, die seinerzeit ganz Europa in Aufruhr versetzten, waren eine symbolträchtige politische Kinderei, eine Kraftmeierei ohne Kraft, aber mit Inbrunst.

Ich gebe zu, dass mir die EU-Intervention damals trotzdem nicht unsympathisch war. Das entsprang einem Gefühl, wie ich es selbst oft hatte, wenn ich durch Kärnten gefahren bin: So viel Dummheit in einem Land von solcher Schönheit! Da hätte ich bei jedem unsäglichen Anti-Ausländerplakat anhalten, die gehässigen Sprüche zerreißen und in den Müll werfen wollen. Aber man darf sich ja auch nicht aus ehrlicher Empörung dazu hinreißen lassen, den politischen Stil von Extremisten zu kopieren.

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