Während die Teilnehmer der Regenbogenparade Obszönitäten forderten, war die schweigende Mehrheit wohl für die Gegenveranstaltung „Marsch für die Familie“.

Bild: z.V.g
15. Juni in Wien: „Marsch für die Familie“ und Phantasiezahlen zur Regenbogenparade

Etwa 300 Personen kamen trotz drückender Hitze am 15. Juni zum „Marsch für die Familie“, der sich für die traditionelle Familie aus Mutter, Vater und Kindern und gegen die Gender-Ideologie usw. einsetzt. Bereits zum achten Mal fand die Kundgebung statt, die jedes Jahr als Kontrapunkt zur „Regenbogenparade“ abgehalten wird.

Deserteursdenkmal mit obszönen Bildern vollgehängt

Medial groß erwähnt, beispielsweise von der staatlichen Presseagentur APA, wurde eine vormittägliche Mahnwache am Deserteursdenkmal am Ballhausplatz, bei der Opfern des Nationalsozialismus gedacht werden sollte. Obwohl die KZ-Verbände Wiens und Niederösterreichs, die Grünen Andersrum, Soho Wien und die Sozialistische Jugend zur Teilnahme aufgerufen hatten, waren letztendlich nur fünf Personen erschienen.

Der Hauptzweck war es offensichtlich, die Teilnehmer des späteren Marsches zu verhöhnen. Zu diesem Zweck wurde das Denkmal mit allerlei Zetteln zugeklebt. Unter anderem gab es eine Zeichnung von einem lesbischen Paar beim Sex. Dabei stand der Spruch „Sünden (sic!) macht Spass“. In nur drei deutschen Worten gleich einen Fehler einzubauen, muss wohl besonderen „SPASS“ machen. Sämtliche der mühsam angebrachten Schilder wurden jedoch nach der Mahnwache von der Polizei wieder abgehängt, bevor sie auch nur irgendjemand sehen konnte.

Frühsexualisierung in den Schulen

Um 14.00 Uhr ging die Auftaktkundgebung am Ballhausplatz los. Demo-Initiator Alfons Adam begrüßte die Gäste, und Schwester Katharina Deifel referierte über die irren Auswüchse der aktuellen Frühsexualisierung in den Schulen. Danach ging der Marsch durch die Innenstadt los. Eine Blasmusikkapelle schritt dem Marsch voran und sorgte für gute Stimmung. Parolen wie „Sexorgienpflicht im Kindergarten, die Grünen können es kaum erwarten“ sorgten bei vielen Passanten für Heiterkeit.

Linksradikale wurden verhaftet

Eigentlich hatten linksradikale Gruppen eine Gegen-Demo am Michaelerplatz angekündigt. Von dieser war jedoch nichts zu sehen. Es gab immer wieder Einzelpersonen und kleine Grüppchen, die am Stephansplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand, versuchten, die Veranstaltung zu stören. Dies gelang jedoch nicht, da alle Störenfriede sofort von der Polizei verjagt und auf Distanz gehalten wurden. Vier Linksradikale, die sich anscheinend mit der Polizei angelegt hatten, wurden festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum Rossauerlände gebracht.

Schweigende Mehrheit der Bevölkerung

FPÖ-Stadträtin Ursula Stenzel erklärte in ihrer Rede, dass die Teilnehmer des Marsches für die schweigende Mehrheit der Bevölkerung stünden. Der ehemalige antikommunistische Widerstandskämpfer und slowakische Ministerpräsident Ján ?arnogurský verglich die aktuelle Gender-Propaganda mit der sozialistischen Staatspropaganda, die er in der früheren Tschechoslowakei erleben musste. Der Philosoph Georg Immanuel Nagel betonte die Einheit von Körper, Geist und Seele und sprach sich gegen eine Kultur des grenzenlosen Hedonismus aus.

Der Wirtschaftswissenschaftler Christian Zeitz hob den Widerspruch hervor, einerseits auf der Regenbogenparade zu proklamieren, für das Leben zu stehen, dann aber gleichzeitig im Rahmen derselben Veranstaltung eine Trauerfeier für jene abzuhalten, die durch ebendiese Lebensweise einen frühen Tod erlitten hatten. Der katholische Priester Johannes Regele ging hart mit der Amtskirche ins Gericht und tadelte, dass viele Geistliche sich heute aus Feigheit der politischen Korrektheit unterwerfen würden.

Phantasiezahlen über die Regenbogenparade

Jedes Jahr wird von den Hauptstrommedien angekündigt, dass die Teilnehmerzahlen der Regenbogenparade wieder gestiegen sei. Diesmal wurde zur aberwitzigen Phantasiezahl von angeblich 500.000 Teilnehmern gegriffen und ungeprüft verbreitet. Tatsächlich war auf Grund der enormen Hitze auch die Regenbogenparade viel schlechter besucht als in den letzten Jahren. Man kann es natürlich nur schätzen, aber wenn man etwa die Standfläche der Parade auf der Ringstraße ausrechnet, können nicht mehr als vielleicht 20.000 Personen wirklich teilgenommen haben – einschließlich aller Schaulustigen.

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