Facebook möchte jetzt mit eigener Digitalgeldschiene den Finanzmarkt erobern.

Bild: Dream out / Wikimedia (PD)
Digitalwährung „Libra“: Facebook will Bitcoin und Co. Konkurrenz machen

Jetzt wird es ernst mit der Digitalwährung „Libra“. Facebook-Chef Mark Zuckerberg will jetzt auch den Weltmarkt des Digitalgeldes aufmischen.  Anfang 2020 will er mit seiner eigenen Kryptowährung, basierend auf der Blockchain-Technologie, groß einsteigen. Befürchtungen, dass Facebook dann ungehinderten Zugang zu den Finanzdaten der „Libra“-Nutzer bekommen wird, wischt Zuckerberg vom Tisch.

„Libra“ soll vor allem als Transaktionswährung eingesetzt werden, und Systemen wie Western Union oder Moneygram Konkurrenz machen. Hohe Überweisungsgebühren für internationale Geldtransaktionen sollen dann mit „Libra“ der Vergangenheit angehören.

„Libra Association“ wird Digitalgeld verwalten

Für die Verwaltung der neuen Digitalgeldwährung wird das Unternehmen „Libra Association“ ins Leben gerufen. Dieser „Association“ gehören derzeit 28 Mitglieder an, im Endausbau sollen es dann 100 sein. Aktuell auf der Mitgliederliste sind etwa die Finanzdienstleister Visa, Mastercard, Paypal und Stripe, Vodafone und eBay, die Reisebuchungsplattform Booking.com, der Musikstreaming-Dienst Spotify und die internationalen Fahrdienst-Vermittler Uber und Lyft.

Etabliert sich „Libra“ tatsächlich ab 2020, dann heißt es für Bitcoin und Co, dass neue Marktgesetze herrschen. In den letzten Monaten fiel Bitcoin damit auf, dass es erneut zu einer differenzierten Wertentwicklung gekommen ist.  Zuletzt hatte etwa das Investmenthouse JP Morgan vor neuen Kursturbulenzen gewarnt. 

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