Die meisten Journalisten sind grün-affin. Sie schreiben und berichten im grünen Sinne und manipulieren die veröffentlichte Meinung.

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NZZ: Interviews mit Rechten als inquisitorische Verhöre, deren Sorgen nur böse Phobien

Wolfgang Bok, ehemaliger Chefredaktor der Regionalzeitung Heilbronner Stimme der baden-württembergischen Großstadt Heilbronn, thematisierte in einem Gastkommentar in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) die politische Einstellung der heutigen Mainstream-Journalisten. Öffentlich-rechtliches Fernsehen, Nachrichtenmagazine, Tageszeitungen – sie alle haben „einen neuen Mainstream: grün“. Bok weiter:

Spätestens seit der Flüchtlingswelle ab 2015 ist es für viele Journalisten wichtiger, die richtige Haltung zu zeigen, anstatt neutral zu informieren.

„Haltung“ statt Berichterstattung

Und zu dieser „Haltung“ gehört es etwa, US-Präsident Donald Trump als „das Böse schlechthin“ darzustellen. Eine internationale Vergleichsstudie der Universität Harvard von 2017 ergab, dass Trump in 98 Prozent der Berichterstattung negativ wegkommt.

Gleiches Schicksal erleiden all jene, die nicht an den Klimawandel durch menschengemachten CO2-Ausstoß glauben oder die „Merkelsche Willkommenskultur“ ablehnen.

Positive Flüchtlingsberichterstattung

Die Hamburg Media School wies nach, dass „2015 insgesamt 82 Prozent aller Beiträge zur Flüchtlingsthematik positiv konnotiert waren und zwei Drittel die Probleme der Zuwanderung nicht benannt oder bewusst ignoriert haben“. In der Bevölkerung war es, so Bok, genau umgekehrt, was den Vertrauensverlust in deutsche Medien erklärt, wie die Meinungsforscher von Allensbach bereits 2016 ermittelt haben.

Inquisitorische Verhöre bei rechten Gesprächspartnern

Interviews mit rechten Politikern würden inquisitorischen Verhören gleichen. Hingegen müssen grüne Politiker kaum fürchten, vom interviewenden Journalisten unangenehme Fragen gestellt zu bekommen oder gar, dass ihr „moralischer Rigorismus mit praktischen Einwänden bloßgestellt wird“. Schließlich entstammen beide, Journalist wie linker Politiker, „oft genug demselben postmaterialistischen, städtischen Milieu“. Sorgen der Rechten, etwa wegen ungesteuerter Zuwanderung oder Ausländerkriminalität, werden hingegen „als böse Phobien“ abgetan.

Starke Grün-Affinität bei Journalisten

36 Prozent der deutschen Journalisten würden zu den Grünen tendieren, 25 Prozent zur SPD, aber nur elf Prozent zur Union und lediglich sechs Prozent zur FDP – von der AfD gar keine Rede. Dass die Grünen zur stärksten politischen Kraft in der Bundesrepublik Deutschland aufgestiegen sind, ist auch das Verdienst der mit ihnen sympathisierenden Journalisten.

Selbst in der Tageszeitung Die Welt, die gemeinhin als konservativ gilt, habe eine anonyme Befragung unter den Mitarbeitern eine klare rot-grüne Mehrheit ergeben – und zwar schon weit vor dem „gegenwärtigen grünen Hype“.

OÖN als Beispiel für Grünen-Propaganda

In Österreich machten etwa die Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) am 16. Juni (Wochenendausgabe) auf den ersten acht Seiten fünf Seiten Klimaschutz-, also Grünen-Werbung. Im Wirtschaftsteil las man dann ganz anderes, Fakten zum Klimatheater und erstaunlicherweise auch die Warnung an die Bürger, „kritische Distanz“ zu wahren. Doch wer liest schon den Wirtschaftsteil?

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