Grünes Privatfernsehen? Der ORF übertrug ungeniert drei Stunden vom Wiener Landesparteitag der Grünen.

Bild: Screenshot / TVthek.ORF.at
ORF manipuliert und outet sich als unverblümter Wahlkampfhelfer der Grünen

Eindeutiger geht nicht mehr! Der ORF hat sich nun klar als Wahlkampfhelfer der Grünen geoutet, nachdem die ORF-TVthek am 22. Juni die Landesversammlung der Wiener Grünen drei Stunden live übertragen hat.

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker wies auf Facebook darauf hin, was der ORF mit dem Geld der Gebührenzahler macht:

ORF lädt Grüne auch zu Diskussionsrunden

Man stelle sich nur einmal vor, der ORF würde das auch bei einer Landesversammlung der Freiheitlichen machen. Richtig: unvorstellbar!

Der ORF macht somit schon das zweite Mal binnen kurzer Zeit auf sich aufmerksam, offizieller Unterstützer dieser Partei zu sein. Erst vor wenigen Tagen haben sich die Macher auf dem Küniglberg dazu entschlossen, die Grünen zu den Diskussionsrunden für die Nationalratswahl einzuladen, obwohl sie im Parlament gar nicht vertreten sind. Bisher galt: Ins Fernsehen darf, wer zumindest Klubstärke im Nationalrat aufweist.

ÖVP-Spendenskandal auf Sparflamme

Bei dieser Großzügigkeit des ORF gegenüber den Grünen müsste die Partei von Werner Kogler den öffentlich-rechtlichen Sender als Großspender seiner Bewegung auf der Transparentdatenbank ausweisen.

Wie der ORF im Wahlkampf mitmischt, zeigt allein die Berichterstattung der vergangenen Tage. Der Spendenskandal bei der ÖVP könnte nicht größer sein, doch nicht für den Staatsfunk. Dieser berichtete auf Sparflamme – und nicht mit tagelangen Schlagzeilen in den Hauptnachrichtensendungen, wie das im Falle der FPÖ gewesen wäre.

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