Armin Wolf hat sich im ORF wieder einmal als Moralapostel aufgeführt und gleichzeitig Bürger beleidigt.

Bild: Dieter Zirnig / Wikimedia CC BY 2.0
Tendenziös und bösartig: Armin Wolf spricht Bürgern in Weikendorf die Intelligenz ab

Weil die Bürger der niederösterreichischen Gemeinde Weikendorf, Bezirk Gänserndorf, gegen den Zuzug einer elfköpfigen palästinensischen Familie, die im Ort ein Haus kaufen möchte, sind, werden sie vom linken Mainstream an den Pranger gestellt.

Zumindest im Weltall intelligentes Leben

Tendenziös, bösartig, ja schon beleidigend war das, was ZIB-2-Anchorman Armin Wolf in seiner Sendung vom 19. Juni aufführte. Nach einer ziemlich einseitigen Berichterstattung über den Fall fuhr Wolf in seiner Moderation so fort:

Und ob es zumindest im Weltall intelligentes Leben gibt, versuchen amerikanische Forscher nun herauszufinden.

Dass diese Worte nach dem Weikendorf-Beitrag rein zufällig gewählt wurden und zum Bericht über die Forschungsarbeit der Amerikaner im Weltall gehörten, glaubt kaum jemand, der Zeuge dieser typischen Wolf-Ironie wurde. Auch „Der Wegscheider“ auf Servus TV stellte einen Zusammenhang her.

Kurier missfällt Sauberkeit in der Gemeinde der „Ausländerfeinde“

Der ORF-Mann hält sich offenbar, was Moral betrifft, für sakrosankt. Doch wer wissen möchte, was gut oder böse ist, schaltet heutzutage nicht mehr den ORF ein.

Der ORF ist aber nicht das einzige Medium, das sich als Richter über die Weikendorfer aufspielt. Dem Kurier missfällt im Bericht „Keine muslimischen Zuzügler: Wenn ein Dorf ein Dorf bleiben will“ offenbar die Sauberkeit in der Gemeinde der „Ausländerfeinde“:

In Dörfles liegt kein Papierl auf dem Gehsteig. Der Rasen in den Vorgärten ist gemäht, vor den Eingangstüren blühen die Rosenstöcke. Jeder Grashalm ist dort, wo er sein soll. Und wenn nicht, ist auf die Zäune dieser Gärten ein „Natur-im-Garten“-Schild montiert.

Später muss auch der Kurier zugeben, dass in der 2.029 Einwohner zählenden Gemeinde Weikendorf auch Türken, Rumänen, Serben, Bosnier, Tschechen und Slowaken leben. Und vor drei Jahren sei eine syrische Flüchtlingsfamilie zugezogen – alles kein Problem.

Gerüchte über Errichtung eines islamischen Gebetshauses

Probleme sehen die Weikendorfer aber bei der elfköpfigen Flüchtlingsfamilie aus Palästina. Es gibt eine Menge Gerüchte. Eines wurde vom Kurier bestätigt:

Vor dem beabsichtigen Umzug soll die Familie sechs Monate lang nicht für ihre drei Wohnungen in Wien gezahlt haben. Die Hausbesitzerin bestätigt das. Der Fall sei vor Gericht gelandet, dann seien 500 Euro nachgezahlt worden. Der Anwalt der Familie wollte keine Stellungnahme abgeben.

Und dann gibt es noch einen Bericht in der türkischen Zeitung Havadis.at, in der der Familienvater als Vater/Pater bezeichnet wird. So liegt der Verdacht nahe, dass in Weikendorf gar ein islamisches Gebetshaus errichtet werden soll.

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