Um einer Abschiebung zu entgehen, deklarieren sich immer mehr „Flüchtlinge“ in Deutschland als Terroristen.

Bild: Rados?aw Dro?d?ewski (User:Zwiadowca21) / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
Flüchtlinge bezeichnen sich als Terroristen, um Abschiebungen zu verhindern

Im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) haben sich mindestens 70 sogenannte „Flüchtlinge“ im Zuge ihres Asylverfahrens als Terroristen ausgegeben, um eine drohende Abschiebung zu verhindern. Die Zentralstelle für Terrorismusbekämpfung in NRW beklagt daher nun eine Häufung solcher Vorfälle.

Terroristen haben höhere Chance auf Asyl

Offensichtlich spricht sich unter den Migranten herum, dass potentielle Terroristen eine höhere Chance auf Asyl in Deutschland haben, da ihnen in den Heimatländern im Nahen Osten oftmals eine strenge Strafverfolgung samt Folter und Todesstrafe drohe. Seit Gründung der Zentralstelle mit elf Staatsanwälten im April 2018 habe es in mindestens 70 Fällen Ermittlungen wegen Terrorismusverdachts gegen „Flüchtlinge“ gegeben, so die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf.

Vor Gericht wird dann alles widerrufen

In einem Fall behauptete ein 21-jähriger Afghane beispielsweise, er habe für die radikal-islamischen Taliban gekämpft und an einem Sprengstoffattentat gegen afghanische Soldaten im Jahr 2014 mitgewirkt. Im daraufhin eingeleiteten Prozess beteuerte der Afghane, alles frei erfunden zu haben, um seine Chance zu erhöhen, als Flüchtling anerkannt zu werden.

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