In der Gemeinde Weikendorf wollen nun Moslems für ein Wohnrecht ihrer Glaubensbrüder demonstrieren.

Bild: Stanislav Doronenko / Wikimedia CC BY 3.0
Gemeinde will keine moslemische Familie: SPÖ-Moslems organisieren Demo

Die Aufregung rund um das niederösterreichische Weikendorf im Weinviertel nimmt kein Ende. Unzensuriert.at berichtete erst kürzlich über die tendenziöse Berichterstattung des ORF-Moderators Armin Wolf dazu. Da sich zahlreiche Bürger sowie die Gemeinde gegen die Ansiedlung einer elfköpfigen, palästinensischen Familie aussprachen, rufen Moslems nun für kommenden Sonntag zu einer Demo in dem 2.000-Seelen-Ort auf. 

Moslems aus der SPÖ stiften Unruhe in kleinem Ort

Die Demonstration – tituliert als „Dialogveranstaltung“ – soll vor dem Rathaus von 15.00 bis 18.00 Uhr unter dem Motto „So ist Weikendorf nicht – Miteinander reden“ stattfinden. Bisher gibt es 19 Zusagen und mehr als 100 Interessenten. Organisiert wird die Demo interessanterweise von einem moslemischen SPÖ-Politiker aus Wien und einem moslemischen Gewerkschafter. Es handelt sich um Muhammed Yüksek, der in Wien-Favoriten (nicht direkt benachbart also mit Weikendor) für die SPÖ aktiv ist, und Mustafa Durmus, roter Gewerkschafter aus dem noch ferneren Graz.

Dass mit dieser Aktion weitere Unruhe in dem kleinen Ort gestiftet wird und der Zorn auf die Familie steigt, will man nicht sehen. Viel wichtiger sei es den Veranstaltern, „Ängste abzubauen“ und „miteinander zu reden“. 

Gemeinde bleibt standhaft

Trotz der medialen Dauerempörung ob des verweigerten Zuzugs der moslemischen Großfamilie – unklar ist bis jetzt auch, ob der Vater Khalid Abu El-Hosna nicht auch als Prediger religiös aktiv ist – bleibt die ÖVP-geführte Gemeinde Weikendorf standhaft. 

Man habe nach wie vor kein wirtschaftliches, soziales oder kulturelles Interesse daran, dass die Familie sich in dem Ort ansiedle. Mittlerweile hat der Familienvater Abu El-Hosna schriftlich um einen Gesprächstermin bei Kanzlerin Brigitte Bierlein (!) gebeten, um für seine Angelegenheit politische Unterstützung zu erhalten. 

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