Sebastian Kurz: Die Krawatte sitzt noch, aber ist auch sonst alles in der ÖVP-Welt in Ordnung?

Bild: European People s Party / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Kurz-ÖVP: Zwischen „Fake-Seiten“, dubiosen Emails und dem „Ibiza-Video“

Seit der Segnung durch einen fundamentalistischen Prediger in der Wiener Stadthalle vor zwei Wochen befindet sich die türkis-schwarze ÖVP unter Ex-Kanzler Sebastian Kurz in Bedrängnis. Aktuell tauchen im Internet wieder mutmaßliche „Fake-Seiten“, also gefälschte Internetseite, für und gegen den Alt-Kanzler auf. So sollen Blogs und Seiten wie „Die Wahrheit über Sebastian Kurz“, „Die Macht des Sebastian Kurz“, „Dasselbe Foto von Sebastian Kurz jeden Tag“ laut Berichten der Tageszeitung Österreich online gestellt sein.

Gleichzeitig müht man sich in der ÖVP-Zentrale immer noch mit dubiosen Emails aus dem Februar 2018 ab, die sich auf die Causa „Ibiza-Video“ und eine intensive mutmaßliche Kommunikation zwischen Sebastian Kurz und Gernot Blümel beziehen.

Interaktion zwischen Peter Puller und Gerald Fleischmann 2017

Gewöhnlich gut informierte Beobachter der alten und neuen ÖVP in der Wiener Lichtenfelsgasse weisen auch immer wieder auf die mehr als sonderbar anmutende Interaktion zwischen Peter Puller, Ex-ÖVP-, Neos- und SPÖ-Kooperationspartner sowie Zuarbeiter, und Gerald Fleischmann im Jahr 2017 hin.

Der Sprecher und engste Berater von Sebastian Kurz, Fleischmann, spielte in der damaligen „Tal-Silberstein-Affäre“ und seiner Kommunikation mit Peter Puller eine zentrale Rolle, die dann sogar in angestrengte Gerichtsverfahren mündeten.

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