1.000 solchler Bitcoin-Schürfer wurden durch das iranische Energieministerium jetzt beschlagnahmt.

Bild: Gastev (Mirko Tobias Schaefer) / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Bitcoin: Iranisches Energieministerium schließt Kryptowährungs-Minen wegen Strom-Engpässen

Das iranische Energieministerium geht nun gegen Kryptowährungs-Minen im ganzen Land vor. Eine Bitcoin-Mine mit rund 1.000 Schürf-Rechnern wurde behördlich geschlossen und die Computeranlagen beschlagnahmt. Grund dafür ist, dass laut Messungen des zuständigen Ministeriums allein im Juni 2019 der Energieverbrauch um nicht weniger als sieben Prozent angestiegen ist. Durch den stark gestiegenen Stromverbrauch ist die Versorgung von Wirtschaft und Bevölkerung am Limit. Es könnte schon bald zu großflächigen Energieausfällen mit weitreichenden Folgen kommen.

Ein zentraler Grund dafür ist der explodierende Bitcoin-Markt, da iranische Bürger wegen der US-Sanktionen ihre Finanzmittel nicht nur in Gold und Dollars, sondern auch in Digitalgeld anlegen.

Internationaler Bitcoin-Markt als Hochschaubahn für Anleger

Zusätzlich angeheizt wird die iranische Nachfrage nach dem Digitalgeld durch den internationalen Bitcoin-Markt, der sich als Hochschaubahn für Anleger und Spekulanten erweist. Starke Kursschwankungen mit einem Trend nach oben haben Teile der Finanzwirtschaft und Investoren offensichtlich auf die vor Monaten bereits abgeschriebene Kryptowährung aufmerksam gemacht.

Experten haben deshalb unterschiedliche Einschätzungen, wie weit die Kurssprünge diesmal nach oben ausschlagen werden und wann es wieder einen Rückgang geben wird.

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