Sebastian Kurz: Vom Jäger zum Gejagten in Sachen „Ibiza-Video“.

Bild: Karl Gruber / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
„Ibiza-Video“: Sebastian Kurz nimmt Vorwürfe gegen Gabriel Lansky zurück

Kräftig in die Defensive in der Causa „Ibiza-Video“ ist aktuell offensichtlich Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz geraten. Er hat plötzlich sämtliche Vorwürfe gegen den SPÖ-nahen Anwalt Gabriel Lansky in diesem Zusammenhang in einem persönlichen Gespräch widerrufen.

Kurz rückt von Verdächtigungen ab

Zuvor hatte Lansky dem ehemaligen Regierungschef und türkis-schwarzen ÖVP-Bundesparteiobmann mit Klagen und Anzeigen gedroht, sollte ihn dieser im Wiederholungsfall in die Nähe des „Ibiza-Videos“ beziehungsweise seiner Urheberschaft und Verbreitung in der Öffentlichkeit bringen.

Kurz habe gegenüber Lansky offenbar zugesagt, ihn und seine Kanzlei nicht mehr länger in die Nähe der Causa „Ibiza-Video“ zu bringen.

SPÖ hat einstweilige Verfügung gegen Kurz erwirkt

Unterdessen geht es auf anderen Fronten gegen Sebastian Kurz in Sachen „Ibiza-Video“ gerichtlich zur Sache. Die SPÖ-Bundespartei hatte am Montag eine einstweilige Verfügung gegen Kurz erwirkt, wo diesem für die Zukunft untersagt wird, die Sozialdemokraten in die Nähe dieser Vorgänge zu bringen.

Weitere Schritte könnten folgen, wenn Kurz hier neuerlich in Richtung SPÖ zeigt. Jetzt ist man allerdings gespannt, ob Kurz auch in Richtung SPÖ seine massiven Vorwürfe zurückzieht, um damit seinen Kopf aus der Schlinge der Zivil- und Strafgerichte zu ziehen.

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