In Südafrika gibt es Pizza mit Hanf-Wirkstoffen – allerdings ohne berauschende Wirkung, wie die Hersteller betonen.

Bild: Claus Ableiter / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Südafrika: Hanf-Welle in Lebensmittelbranche macht auch vor Pizza nicht Halt

Südafrika ermöglicht den legalen, kulinarischen Verzehr von Cannabis. Erstmals wird dabei Hanf auch in Form von Pizza angeboten, und zwar in der Restaurantkette „Col Cacchio“ in Kapstadt. Die Eigentümer der Restaurantkette betonen, dass diese Spezialität keine berauschende Wirkung habe. Man wolle nur den „neuesten Gesundheitstrends folgen“. Es würde lediglich CBD-Öl in den Pizza-Teig eingearbeitet.

Hanf auch in der EU in immer mehr Lebensmitteln

Grundlage für diese kulinarische „Innovation“ ist ein Erkenntnis des südafrikanischen Verfassungsgerichts, das den Konsum von maximal 20 Milligramm CBD-Öl pro Tag erlaubt. Generell finden sich in immer mehr Lebens-, Genuss- oder Pflegemitteln Hanf-Wirkstoffe, auch in der EU, wobei die Grenzwerte des THC-Gehaltes im gesetzlich erlaubten Rahmen gehalten werden müssen, wie die deutsche Verbraucherzentrale umfangreich dokumentiert. Hanfsamen enthalten unter anderem hochwertiges Fett, Protein, Vitamine sowie Ballast- und Mineralstoffe.

Cannabis-Torten bei „Aida“ wurden abgeschafft

In Österreich ging das Gesundheitsministerin unter FPÖ-Führung im Herbst 2018 gegen die Verarbeitung von Cannabis-Substanzen in Lebensmitteln durch einen Erlass vor. Die Konditorei-Kette „Aida“ hat nach diesem Erlass jedenfalls ihre „Cannabis-Brownies“ wieder aus dem Verkehr gezogen.

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