Anlässlich des Unabhängigkeitstages am 4. Juli wandte sich Donald Trump an die US-Amerikaner.

Bild: Weißes Haus / Wikimedia (public domain)
Das Feinste vom Feinen: Trumps Rede am Unabhängigkeitstag

Schön waren die Bilder, die uns anlässlich der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag der USA am 4. Juli von den US-amerikanischen Sendern ins Wohnzimmer geliefert wurden. Und nicht minder berührend waren die Worte von Präsident Donald Trump, zumal diese Worte vor allem auch für einen Nichtmuttersprachler verständlich waren. Damit kann man auch davon ausgehen, dass auch jeder US-Amerikaner den Sinn der Worte voll erfasst hat. Kein wissenschaftlich gefärbtes Englisch kam ihm über die Lippen, nein, es waren vor allem Worte, wie sie der Bürger im täglichen Alltag verwendet. Einfach eine großartige Rede.

Dank an Streitkräfte

Bereits zu Beginn seiner Rede zeigt Trump deutlich auf, wem nun diese USA der Gegenwart ihren Wohlstand und ihre Größe zu verdanken haben, es sind „die Helden, die mit Stolz unsere Fahne verteidigt haben, jene tapferen Männer und Frauen der Streitkräfte der USA“. Trump spricht offen an, was in den USA inoffiziell politische Realität ist, die Streitkräfte sind sakrosankt und sie bekommen alle Mittel, die sie benötigen, damit sie der Auftrag, „die USA als Weltmacht Nummer Eins zu erhalten“, tatsächlich erfüllen können.

Erst danach erfolgen Dankesworte an den Vizepräsidenten, an hart arbeitende Politiker des Kongresses, an den Verteidigungsminister, den Generalstabschef und den Kommandanten der Nationalgarde, die im Falle von Katastrophen im Lande die strategische Einsatzreserve darstellen. Danach erfolgen die Dankesworte an die einzelnen Kommandanten der Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe, Marine, Marineinfanterie sowie der Küstenwache und auch an eine Teilstreikraft, die im Aufbau begriffen ist, die Weltraumtruppe.

Geschichte der USA

Erst danach rollt der Präsident vor den begeisterten Zuhörern die Geschichte der USA auf, dankt den Gründungsvätern, dem ersten Präsidenten George Washington und den vielen wissenschaftlich tätigen Organisationen, beispielsweise der NASA und Wissenschaftlern, die das Land nach vorne gebracht haben. Geehrt werden von ihm auch die vielen Aktivisten, die für mehr Gerechtigkeit im Land gesorgt haben, etwa Martin Luther King Jr.

Bemerkenswert ist aber, dass er immer wieder auf die Leistungen der Teilstreitkräfte zurückkommt. Minutenlang werden dabei einzelne Höhepunkte der US-amerikanischen Kriegskunst hochstilisiert. Die Worte des Präsidenten erfahren eine zusätzliche Verstärkung durch die Überflüge von modernstem Gerät der Luftwaffe und auch die Bodentruppen beteiligten sich mit einer Leistungsschau.

Vergleich mit Österreich

Dem Autor sei es hier erlaubt einen kurzen Vergleich zwischen den USA und Österreich zu ziehen. Der Autor verwendet hierzu gerne die Namen von drei bekannten US-Amerikanern: Bekannt und beliebt in den USA sind auch heute noch der Komiker und Schauspieler Bob Hope, die Sänger Stevie Wonder und Johnny Cash. Und er weist darauf hin, dass Österreich deswegen nicht so erfolgreich ist wie die USA, weil in Österreich gibt es keine(n) „Hope = Hoffnung, kein(en) „Cash = Geld“ und auch kein(en) „Wonder = Wunder“.

Und auch am Ende der Rede spielt das Militär eine bedeutende Rolle, nämlich, Präsident Trump erbittet den Segen auch für das Militär, als er die Rede mit den Worten „God bless you. God bless the military. And God bless America. Happy Fourth of July“ schloss.

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