Das Startfenster des „Dissenter“-Browsers. (Bildschirmfoto Dissenter.com)

Bild: Bildschirmfoto Dissenter.com
Dissenter: Weltnetz-Werkzeuge für Andersdenkende und Freisinnige

Erfreuliche Nachrichten aus dem Umfeld der Erfinder der zensurfreien Twitter-Alternative GAB: Unter dem vielsagenden Titel „Dissenter“ (Andersdenkender, Abweichler) stellt man Freunden der freien Meinungsäußerung seit Kurzem zwei neue, sehr interessante Werkzeuge zur Verfügung.

Die Kommentar-App: Zensur Adé!

Besonders interessant ist die Browser-Erweiterung (App). Mit der Dissenter-App kann man nämlich jede – und zwar buchstäblich jede – Seite im Internet kommentieren. Auch Artikel, bei denen die „Kommentarfunktion geschlossen“ wurde, ja selbst solche, bei denen nie eine Kommentarfunktion vorhanden war. Auf „Dissenter“ veröffentlichte Kommentare können auch weder gelöscht (außer vom Verfasser selber) noch „moderiert“ werden – die Macher setzen strikt auf Meinungsfreiheit und die Eigenverantwortlichkeit eines jeden Individuums.

Um die „Dissenter“-App nutzen zu können, benötigt man ein Nutzerkonto bei GAB.

Großer Starterfolg

In den USA hat die „Dissenter“-App eingeschlagen wie eine Bombe; allein die Google-Startseite „erfreut“ sich mehrerer tausend Kommentare, in denen Nutzer dem Konzern ausrichten, was sie von seiner Zensurpolitik halten.

Selbiges gilt für die Systempresse – auch schärfste Zensurmaßnahmen können nicht mehr verhindern, dass sich Volkes Meinung auf „Dissenter“ Bahn bricht.

„Billion Dollar Idea“

Nicht umsonst wurde die Dissenter-App schon bei Veröffentlichung von unabhängigen Technik-Journalisten als „Billion Dollar Idea“ bezeichnet. Kleiner Nachteil: „Dissenter“ ist eine Blase, Kommentare können nur von anderen Dissentern gelesen werden.

Man munkelt, dass sich inzwischen schon erste System-Journalisten bei „Dissenter“ angemeldet haben, um die ihnen unbekannte Welt der freien Rede zu erkunden.

Konzerne müssen draußen bleiben!

Nur wenige Wochen nach Start der App wurde nun der Dissenter-Browser nachgelegt. Dieser basiert auf dem ohnehin schon recht sicheren „Brave“-Browser, wurde jedoch noch einmal ordentlich auffrisiert, was den Schutz vor Trackern, Cookies und vor allem lästiger Werbung betrifft. Wer „Brave“ kennt weiß, wie viel Spaß das Internet auf einmal machen kann, wenn (fast) alles geblockt wird, was die Geschwindigkeit verringert; „Dissenter“ legt in Sachen Tempo sogar noch eins drauf und bietet zusätzlich sehr umfangreiche Einstellungen zur Anpassung an die persönlichen Bedürfnisse. Besonders angenehm: Kein Tech-Gigant sieht einem mehr über die Schulter, welche Suchen man tätigt und welche Seiten man besucht.

Der Browser lässt sich übrigens auch ohne GAB-Konto installieren und nutzen; am meisten Spaß macht allerdings die Kombination aller drei erwähnten Werkzeuge, um mit Ähnlich- und Gleichgesinnten aus aller Welt in Kontakt zu kommen.

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